Freitag, 26. September 2014

Rückblick Woche 12-27

Während meiner Pause ist auch mein "Halbjähriges" verstrichen. Auch in dieser Zeit hat sich einiges getan, an dem ich euch gern teilhaben möchte.

Sport

Seit der 10km-Lauf hinter mir liegt und ich wieder voll ins Krafttraining eingestiegen bin, merke ich zum ersten Mal deutliche Veränderungen. Mir wurde schon von mehreren Personen gesagt, dass meine Arme mittlerweile recht muskulös aussehen und diesen Unterschied merke ich auch selbst. Ich kann konsequent die Gewichte erhöhen. Leider stehe ich mir oft selbst im Weg... Ich mache ja sehr gern Videos von FitnessBlender und bin mir dabei oft unsicher, ob ich schon das "höhere" Gewicht nehmen kann oder nicht. Na ja, meistens bleibt es bei dem niedrigeren Gewicht und einmal, als ich mich dagegen entschieden habe, hatte ich prompt Probleme mit dem Kreislauf.
Was ich neu für mich entdeckt habe, ist Yoga. Die Entwicklung ist ziemlich ironisch, denn ich habe erst nach dem Yoga-Kurs von der Uni gemerkt, dass mir Yoga wirklich hilft. Sport mit Meditation zu verbinden ist ein perfektes Mittel für mich, um abzuschalten. Ich denke, dass ich im Semester auf jeden Fall wieder mehr Yoga in meinen Sportplan integrieren werde.

Ernährung

Frühstück ist fertig...
In dieser Zeit wurde meine Ernährung leider durch meine Magen-Darm-Probleme und die daraus resultierende "Diät" bestimmt. Bei mir wurde im Mai eine Dysbiose diagnostiziert. Mein Arzt riet mir deshalb, zunächst Getreide in meiner Ernährung möglichst zu reduzieren. Dies half jedoch kaum (Außer dass ich Heißhunger-Attacken bei Brot hatte. Ich bin anfällig für so was...). Darum entschied mein Arzt, dass ich zusätzlich zum Getreide jetzt auch noch auf Milchprodukte verzichten sollte.
Da bleibt herzlich wenig von meiner normalen Ernährung übrig außer Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Fleisch. Und obwohl das vermutlich nicht unbedingt die ungesundeste Ernährung ist, konnte ich es nicht durchziehen. Zusätzlich kamen diese Restriktionen auch noch mitten in einer stressigen Phase in der Uni. Die Vorstellung, dass ich nicht "mal eben" einen Joghurt oder Müsliriegel gegen den kleinen Hunger essen konnte, hat mich psychisch fertig gemacht, so bescheuert das auch klingt.
Deshalb bin ich schlussendlich zu einer anderen Ärztin gewechselt, die diese Restriktionen aufgehoben hat, da man eine Dysbiose ihrer Meinung nach durch eine normale Ernährung kurieren kann. Gleichzeitig hat sie aber begonnen, mich auf Laktose-, Fruktose- und Glutenunverträglichkeit zu testen und zumindest bei Laktose leide ich zwar nicht an einer Intoleranz, reagiere aber sensibel.

Insgesamt war meine Ernährung in den letzten drei Monaten nicht gerade berauschend, aber ich mache Fortschritte beim Intuitiven Essen, wie ihr hier nachlesen könnt.

Körper und Figur

Hier hat sich leider nicht viel verändert. Insgesamt habe ich eine Zeit lang sogar 10kg über meinem Startgewicht gelegen, wobei ich mich auch nicht mehr auf dieses Gewicht runterhungern würde. Überhaupt versuche ich, das Gewicht so wenig wie möglich zu beachten.
Ich habe aber schon den Eindruck, dass mein Körper straffer und muskulöser wird, aber das dauert. Mittlerweile sitzen meine Jeans nicht mehr ganz so knalleng und auch meine Armbanduhr kann ich wieder ohne Probleme tragen. Insgesamt versuche ich - mit einigen Rückschlägen - mich einfach gesund zu ernähren und viel Sport zu machen. Ich möchte mich mit meinem Körper versöhnen und hoffe, dass ich langsam, aber sicher zu meinem intuitiven Gewicht gelange.

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