Mittwoch, 24. September 2014

Wie ihr euer ultimatives Lieblings-Rezept erstellt

Wie entwickelt man eigentlich eigene Rezepte? Das war eine Frage, die mich in den Anfangszeiten meines Blogs ziemlich getriezt hat. Denn ich hatte wirklich nicht die geringste Ahnung. Inzwischen habe ich schon einige Rezepte entwickelt. Auf dem Blog findet ihr zwar nicht ganz so viele, was aber daran liegt, dass ich meistens in der Küche Freestyle-mäßig unterwegs bin und nicht immer meine Rezepte notiere.

1. Schritt: Wandelt Rezepte von anderen ab.
Wer sich noch nicht ganz so sicher ist, wie er ein eigenes Rezept erstellt, der nimmt einfach ein schon vorhandenes. Es gibt bestimmt mehrere Millionen Rezepte im Internet oder in Kochbüchern. Nehmt einfach eines dieser Rezepte und ändert eine Zutat oder fügt eine neue nach eurem Belieben hinzu. Bei mir ist es z.B. oft so, dass ich zwar alle Zutaten eines Rezepts nehme, aber dann die Zubereitung nach Lust und Laune ändere. So wird mir zwar eine grobe Geschmacksrichtung vom Rezept vorgegeben (die auch harmoniert), aber trotzdem ist es mein eigenes Gericht. Einzige Ausnahme hier: Backrezepte.

2. Schritt: Aus Alt mach Neu.
Ihr habt mit Schritt 1 sicherlich schon einige leckere Gerichte gezaubert. Jetzt überlegt euch, welche Rezepte euch am besten gefallen haben. Vielleicht könnte man das Curry mit Zuckerschoten ja mit den Ingwermöhren kombineiren. Oder aus den normalen Pancakes werden Schoko-Bananen-Pancakes. Rezepte recyclen macht Spaß und ist im Grunde genommen das, was schon seit Jahren in der Kochbranche gemacht wird.

3. Schritt: Experimente!
Das klingt jetzt, als ob ich euch empfehlen will, alles dem Zufall zu überlassen, aber so entstehen meist die besten Rezepte. Schaut euch eure Zutaten zuhause an, überlegt, worauf ihr Lust habt, mischt wild durcheinander und versucht Neues und Altes in der Kombination (siehe Schritt 2). Gerade beim Backen kann das zu sehr lustigen Ergebnissen führen, aber das macht ja nichts: Einfach noch mal probieren, etwas an dem Rezept justieren (z.B. mehr Backpulver, Mehl oder Ei) und ein weiteres Rezept entwickeln. Klar gehört dazu schon einiges an Erfahrung oder Risikobereitschaft, aber die erwirbt man sich, indem man viel kocht und experimentiert. Also traut euch ruhig. Auch wenn es am Anfang vielleicht mehr Reinfälle als Erfolge gibt, werdet ihr mit der Zeit ein Gefühl dafür bekommen und ab da wird es immer nur gut schmecken. Viel Spaß!

Bildquellen: birgitH, Fotostudio Works/Lehre Villach, Tim Reckmann  / pixelio.de


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