Mittwoch, 1. Oktober 2014

Superfood oder Superflop?

Das Wort Superfood hört man in der Healthy living-Szene immer wieder. Damit sind Lebensmittel gemeint, die einen besonders hohen Gehalt an Vitaminen, Ballaststoffen, Spurenelementen, Mineralien und Antioxidantien enthalten. Diese Superfoods sollen Krebs und verschiedenen anderen Krankheiten vorbeugen, den Körper stärken und Vitaminmängeln entgegen wirken.
In den letzten Monaten habe ich ebenfalls mehrere Superfoods probiert. Das ist meist leider ein ziemliches Risiko, weil einige Superfoods relativ teuer sind oder es sie nur in großen Portionen gibt. Damit ihr nicht unnötig Geld ausgeben müsst, will ich euch einmal meine liebsten Superfoods vorstellen.
  1. Chiasamen: Besonderheiten: Ungesättigte Fettsäuren, essentielle Aminosäuren; Meinung:  Meine absoluten Lieblinge. Nicht unbedingt wegen ihrer guten Fettsäuren und Proteine, sondern wegen ihrer Konsistenz bzw. Wirkung. Ich liebe Chiapudding und nutze Chiasamen auch gern in  Porridge oder als Ei-Ersatz.
  2. Blütenpollen: Besonderheiten: natürliches Antibiotikum, Antihistamin, Enzyme, Coenzyme; Meinung: Leider ein ziemlicher Reinfall für mich. Ich finde, dass die Pollen sehr muffig schmecken und diesen Geschmack kann ich auch überall rausschmecken.
  3. Hefeflocken: Besonderheiten: Vitamine B1, B2, B6, Pantothensäure, Folsäure; Meinung: Auch nicht wirklich meins. Der Geschmack ist mir zu dominant bzw. bitter und erinnert mich als Omnivore so gar nicht an Käse. Ich kann Hefeflocken höchstens mit Nudeln und Sauce oder im Salatdressing essen, sonst ist mir der Geschmack viel zu dominant.
  4. Maulbeeren: Besonderheiten: Antibakteriell, hoher Anteil an Polyphenolen und Flavinoiden; Meinung: Maulbeeren kann ich uneingeschränkt empfehlen. Sie schmecken sehr süß und erinnern mich an Honig. Einzig die Konsistenz ist nicht hunderprozentig meins, aber kein ausschließender Faktor.
  5. Quinoa: Hoher Gehalt an Eiweiß, Magnesium, Eisen; Meinung: Ich mag Quinoa sehr gern, aber mich schreckt meistens das Waschen vor der Zubereitung ab. Ich habe kein so feines Sieb und an Kaffeefiltern oder Geschirrtüchern bleibt immer die Hälfte des Quinoas hängen. Deshalb gibt es bei mir eher selten Quinoa.
  6. Goji-Beeren: Besonderheiten: Sekundäre Pflanzenstoffe, Eisen, entgiftende Wirkung, Beschleunigung des Stoffwechsels; Meinung: Der Geschmack ist für mich okay, aber die Konsistenz finde ich furchtbar. Ich mag Goji-Beeren nur gekocht oder über Nacht eingeweicht, weil sie mir sonst immer an den Zähnen kleben.

Kommentare:

  1. Ich finde das eine richtig tolle Auflistung und stimme eigentlich überall mit Dir überein (bis auf die Blütenpollen und Hefeflocken - die habe ich noch nicht versucht). Bei Quinoa musste ich gerade schmunzeln - bei meinem ersten Kochversuch habe ich dieses auch gewaschen und mit einem Geschirrtuch gefiltert und hatte danach ein RIESIGES Chaos und überall in meiner Küche Quinoa. Nachdem ich es mehrere Jahre nicht mehr probiert hatte, habe ich es erst vor einem Monat wieder versucht. Aber ich habe total vergessen, dass man es ja waschen soll und daher war es ganz unkompliziert und lecker :-D Ich glaube, ich wasche das in Zukunft einfach nicht mehr :-)
    Liebe Grüsse
    Ariana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke dir ;)
      Beim Quinoa muss ich demnächst erst mal meinen Freund davon überzeugen. Bis jetzt kennt er nur Couscous als "exotische" Beilage und war schon davon nicht so angetan. Aber mal abwarten...
      LG

      Löschen
  2. Blütenpollen habe ich auch noch nicht probiert. Ich werde jetzt auch mal versuchen die Goji-Beeren einzuweichen. Denn ich bin von denen auch nicht so richtig begeistert...

    Hefeflocken benutze ich dagegen total gerne. Für Brotaufstriche, Saucen etc. - überall da, wo man einen leichten käsigen Geschmack bekommen möchte! :D

    AntwortenLöschen