Dienstag, 24. März 2015

Ein strahlendes Lächeln

Auch wenn wir es gar nicht bewusst mitbekommen: Für die meisten von uns sind die Zähne ein Indikator dafür, wie gesund unser Gegenüber ist. Fehlende Zähne, schwarze Punkte oder gar gelbe Verfärbungen kommen da gar nicht gut an. Nun liegt natürlich nicht alles davon in unserer Macht. Gerade wenn es um Zahnersatz oder die Korrektur schiefer Zähne geht, haben Ärzte und Krankenkassen auch noch ein Wort mitzureden. Aber es gibt vieles, wofür wir selbst eine Basis legen können.

Zahnbürste
Die richtige Pflege ist das A und O für gesunde Zähne. Dazu gehört, dass man sich zwei bis drei Mal am Tag die Zähne putzt. Öfter sollten wir aber auch nicht mit der Bürste anrücken, da sonst der Zahnschmelz beschädigt werden kann. Zähne putzen sollte man nach den Mahlzeiten, allerdings erst nach dreißig Minuten. Sonst wird der Zahnschmelz, der durch Säuren im Essen bereits aufgeweicht wurde, durch das Zähneputzen nur geschädigt. Mittlerweile greifen die meisten auf eine elektrische Zahnbürste zu, was Zahnärzte ebenfalls empfehlen.
Geputzt werden sollte in jeder Hälfte eines Kiefers jeweils dreißig Sekunden lang. Dafür die (elektrische) Zahnbürste in langsamen Kreisen über die Vorder- und Rückseite der Zähne sowie die Kauflächen führen. Nach dem Zähneputzen sollten die Zahnzwischenräume mit Zahnseide gereinigt werden. Dafür gibt es mittlerweile auch praktische Sticks in der Drogerie. Wem das trotzdem zu aufwändig ist, kann stattdessen Mundwasser nehmen, noch besser ist eine Kombination von beidem. Auch die Zunge sollte mit einem Zungenschaber gereinigt werden, da sich dort viele Bakterien sammeln können.
Einmal in der Woche sollte den Zähnen zusätzliches Fluorid zugeführt werden. Dafür eignet sich z.B. Elmex Gelee. Die Wahl der Zahnpasta spielt übrigens auch eine wichtige Rolle. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man hier besser in die teurere Markenzahnpasta investieren sollte. Seit ich Zahncreme von Elmex benutze (von denen ich übrigens nicht für diesen Post gesponsort werde), habe ich wesentlich weniger Zahnprobleme.

Zahnarzt
Die beste Pflege nutzt allerdings nichts, wenn man sich nicht ab und zu in professionelle Hände begibt. Alle sechs Monate sollte ein Kontrollbesuch beim Zahnarzt anstehen. So kann dieser Kariesbefall frühzeitig erkennen, sodass nur minimale Behandlung notwendig ist. Wer dazu neigt, nachts mit den Zähnen zu knirschen (merkt man an Kiefer- und Zahnschmerzen besonders am Morgen), kann sich vom Zahnarzt übrigens eine Schiene (ähnlich wie ein Mundschutz beim Boxer) verschreiben lassen, damit man nicht die Zähne abreibt.
Ebenfalls halbjährlich ist eine professionelle Zahnreinigung angebracht. Diese wird leider von vielen Kassen noch nicht übernommen, aber das sollte es einem trotzdem wert sein. Bei der professionellen Zahnreinigung werden die Zähne mit besonderen Verfahren wie Ultraschall und Politur gereinigt und fluoridiert, außerdem wird Zahnstein schon früh entfernt.

Apfel
Natürlich kann auch mit der Ernährung die Zahngesundheit beeinflusst werden. Wer zu gelben Zähnen neigt, sollte darauf achten, weniger Kaffee oder schwarzen Tee zu trinken und insbesondere das Rauchen einzustellen. Das hilft oft sehr viel besser als die speziellen Zahncremes.
Grundsätzlich ist es das beste, wenn man so viele unterschiedliche Lebensmittel isst wie möglich. Besonders Rohkost trainiert unsere Zähne.
 Manche Personen, zu denen ich leider auch gehöre, haben allerdings Probleme mit empfindlichen Zähnen, besonders wenn es um Obst, säurehaltige, besonders heiße oder kalte Lebensmittel geht. Mir hat Elmex sensitiv (professional) da sehr gut geholfen. Ansonsten sollte man diese Lebensmittel meiden oder mit dem Zahnarzt darüber reden. Denn am Ende zählt ja nur, dass wir anderen auch unser schönes Lächeln zeigen!

Bildquellen: Bernd Kasper, Tim Reckmann, knipseline  / pixelio.de

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