Mittwoch, 29. April 2015

A Day in the Life VII

Die ersten Antworten der Umfrage haben ergeben, dass ihr es hier gern persönlicher hättet. Also gut, wenn ihr mehr aus meinem Leben erfahren wollt, dann kriegt ihr eben einen typischen Tag für dieses Semester! ;)

6:57 Mein Wecker klingelt. Eigentlich eine humane Uhrzeit, aber mein Biorhythmus mag es doch lieber später. Hilft aber alles nichts, es ist ja Uni. Aufstehen, ins Bad, anziehen.

7:15 Frühstück! Im Sommersemester ernähre ich mich morgens meist nur von Overnightoats. Die kann man einmal in der Woche für die ganzen restlichen Tage vorbereiten und sie sind in allen Variationen lecker. Heute mit Hafermilch, Chiasamen, Trockenfrüchten, Haferflocken, Gojibeeren und einem Apfel. Nach dem Foto kam noch das unschöne Rhabarber-Kompott drauf.

7:25 Mein größtes Laster: Morgens checke ich einmal am PC, was alles passiert ist, während ich geschlafen habe.

8:00 Auf in die Uni!

8:20 Ankunft an der Uni. Am Eingang zu meinem Gebäude verteilt eine nette Dame Äpfel und Info-Zettel. Ihr glaubt ja wohl nicht, dass ich Gratis-Essen verkommen lasse, erst recht nicht, wenn es gesund ist...

8:30 Die Mathe-Vorlesung beginnt.

9:30 Ende der Vorlesung. Zusammen mit Freunden gehe ich in den Lernraum. Wir kriegen jede Woche zwei schwierige Aufgabenzettel, deshalb haben wir alle gut zu tun. Wobei speziell ich noch ziemlich müde bin. Deshalb...

10:30 Zeit für Kaffee! Praktischerweise ist eine Kaffeebar direkt in dem Gebäude des Lernraums. Das hängt allerdings nicht miteinander zusammen, wir gehen immer in diesen Lernraum, weil dort praktisch alle aus unserem Studiengang rumhängen (übersetzt: Leben ;))

11:20 Ich beende meine Aufgaben. Erst geht es zur Post ein Päckchen wegbringen, dann zu Rewe, weil ich glutenfreies Mehl brauche (eine Freundin von mir ist glutenintolerant). Und da es die Soja-Creme im Angebot gibt, kommt die auch gleich mit.

11:45 Mittagessen für mich. Eigentlich ein bisschen zu früh, aber das macht es später für mich leichter. Den Salat habe ich natürlich von zuhause mitgebracht.

12:15 Mathe-Tutorium.

14:00 Ankunft zuhause. Ich entspanne erst mal ein bisschen und fange mit diesem Post an.

14:25 Ich habe noch einiges für die Uni zu erledigen. Wenn der Dozent schon sagt, dass es sich um "reine Fleißarbeit" handelt, vergrößert das nicht gerade die Motivation... (Ich muss aus einem Text bestimmte, vorgegebene Wörter raussuchen und dann mit dem vorherigen und nachfolgenden Wort in eine Liste einfügen).

15:15 Workout-Suche. Ich habe normalerweise immer schon im Vorhinein meine Workouts geplant, aber heute entscheide ich spontan, dass ich zu meinem Lauf noch ein kleines Blogilates Workout für den Rücken machen will. Der kommt bei mir immer ein bisschen zu kurz.

15:30 Workout

16:20 KG-Übungen und jede Menge Wasser

16:30 Duschen

 16:45 Woran merkt man, dass man zu viel am PC sitzt? Es ist einem peinlich, wie oft man es aufschreiben muss, wenn man über seinen Tag bloggt. Äh, ja. Immerhin tue ich etwas Sinnvolles, erweitere diesen Post und plane einen neuen Roman. (Na ja, gut, ich suche auch nach einer neuen Kaffeemaschine und finde zwei Serien, die auf meine To-Watch-Liste kommen). Dazu: Ein Kaffee (entkoffeiniert, Hallo Sucht) und zwei Stücke Rhabarber-Kuchen.

17:30 Normalerweise ist das keine Uhrzeit zum Abendessen für mich, erst recht nicht, wenn ich erst so kurz vorher einen Snack hatte. Aber ich kann die ganze Zeit nur an Essen denken. Also koche ich schon mal. Meine nächsten Läufe muss ich wohl so planen, dass ich kurz danach eine Mahlzeit habe, sonst nehme ich wieder zu... Es gibt übrigens eine Gemüsepfanne aus Möhre, Zwiebel, Knoblauch, Grünkohl und Hirse, abgeschmeckt mit Zitronensaft und marokkanischem Gewürz (klingt merkwürdig, schmeckte aber super).

18:20 Wieder zurück am PC... ja, ich weiß.

18:55 Spülen und erneut "ausgehfertig" machen.

19:15 Auf gehts!

19:30 Treffen mit Freunden. Wir gucken uns den neuen Avengers OV im Kino an. Der Film war übrigens ganz gut. Natürlich nicht wirklich tiefgründig und ohne Realitätsbezug bei den Spezialeffekten (das passiert, wenn man mit Naturwissenschafts-Studenten befreundet ist), aber echt lustig und gute Unterhaltung für ein paar Stunden. Ach ja, zu viel Popcorn hatte ich auch. Zum Glück habe ich das Popcorn mit einem Kumpel geteilt und habe irgendwann den sozialen Riegel vorgeschoben. Wenn ich nämlich sage, dass ich nichts mehr möchte, halte ich mich meistens sogar daran.

22:40 Wieder daheim. Bett fertig machen und Haare waschen (Dieses Jahr habe ich eine Pollenallergie bekommen. Damit die vielen in den Haare hängenden Pollen mich nicht die ganze Nacht über reizen, wasche ich die Haare jetzt immer erst kurz vorm Schlafen. Beim Duschen vorher habe ich sie dafür ausgelassen).

23:08 Im Bett zum Lesen. Derzeitiges Buch: Terry Pratchetts "Echt zauberhaft". Ich liebe Terry Pratchetts Bücher.

23:49 Licht aus und gute Nacht!

Kommentare:

  1. Klingt stressig...aber auch gut.

    Liebst, Eve

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    1. Danke dir, Eve. Mein Tag ist immer ziemlich durchgeplant, aber damit kam ich schon immer besser zurecht, als so in den Tag reinzuleben. Und wie du schon sagst, irgendwie ist es auch gut ;)

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