Samstag, 6. Juni 2015

Gesund ernähren mit wenig Geld

Mal wieder ein etwas untypischer Artikel für diesen Blog, aber das Thema brennt mir schon länger unter den Nägeln. Das liebe Geld. Wir alle brauchen es und wir alle haben immer viel zu wenig davon. Ich wurde von meinen Eltenr ziemlich sparsam erzogen, was mir das Leben allein definitiv erleichtert hat, aber es gibt immer wieder ein paar Tricks, die ich mir gern von anderen abgucke und vielleicht findet ihr ja auch hier solche Tricks.

Essen & Trinken
Wasser

  • Trinkt Wasser! Es ist nicht nur gesünder, sondern auch eindeutig günstiger, denn die meisten Supermärkte bieten mittlerweile schon Wasser ab 19 Cent pro 1,5l-Flasche an.
  • Wer noch mehr sparen will, kann auf Leitungswasser umsteigen. Bei stark kalkhaltigem Wasser könnt ihr einen Wasserfilter z.B. von Brita anschaffen, der euch im Monat auch nur ca. 5€ kostet.
  • Wer im Supermarkt oder auf dem Markt am Ende des Tages oder vor dem Wochenende einkauft, bekommt häufig Sonderangebote, weil die Händler ihre Ware los werden müssen.
  • Stellt einen Essensplan auf. So könnt ihr gezielt einkaufen und besonders darauf achten, dass ihr Lebensmittel verbraucht, die bald schlecht werden. 
  • Setzt auf günstige Nahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Kidneybohnen oder Linsen statt auf Quinoa, Tempeh etc.
  • Kauft gefrorenes Gemüse ein. Gerade bei Blumenkohl, Brokkoli und Spinat ist das meist günstiger als die Frischware und es enthält oft sogar mehr Vitamine, weil das Gemüse direkt am Feld gefroren wird und nicht erst lange Lagerzeiten hat.
Sport
  • Es muss kein teures Fitness-Studio sein. Sport in Vereinen wird oft viel günstiger angeboten. Oder aber ihr stattet euch einmalig z.B. mit einem Hantelset und einer Gymnastikmatte aus und macht Sport mit Videos aus dem Internet. 
  • Meldet euch früh für Rennen und Wettkämpfe an. Das sorgt nicht nur für mehr Motivation, sondern oft sind die Anmeldegebühren dann auch wesentlich geringer.
Büro & Uni
Dosen

  • Nehmt euch Essen mit, statt es zu kaufen. Mittlerweile gibt es viel Plastik- und Thermoboxen, die es einem ermöglichen, immer Essen von zuhause mit zu haben.
  • Druckt nicht alles aus. Möglicherweise ist die einmalige Anschaffung eines eReaders oder Tablets günstiger, als sich ständig alles ausdrucken zu müssen.
Freizeit
  • Achtet auf Rabatt-Aktionen. Kinos haben z.B. unter der Woche oft einen Tag mit günstigerem Eintritt oder manche Museen verzichten sogar ganz auf Eintritt. 
  • Meistens ist es günstiger, etwas mit Freunden zu organisieren als auszugehen. Also z.B. ein gemeinsames Frühstück statt Brunchen oder ein Kochabend mit mehreren statt ein Restaurantbesuch.

Generell
Geld

  • Überlegt, was euch wirklich wichtig ist und gebt dafür Geld aus. Ich achte beispielsweise schon darauf, was ich für Lebensmittel ausgebe, aber mir ist es wichtig, häufig Bioprodukte zu kaufen. Essen ist das letzte, woran ich sparen würde. Dafür habe ich kein Problem, in einer Bar mit Freunden auch mal nur eine Cola statt eines Cocktails zu trinken.
  • Sammelt Punkte. Viele Geschäfte bieten mittlerweile Aktionen wie beispielsweise Payback-Punkte an. Natürlich ist das auch mit einem Sammeln eurer Daten verbunden, aber es gibt auch tolle "Belohnungen". Ich konnte mir dieses Jahr z.B. ein Zeitschriftenabonnement leisten und spare so 6€ im Monat.
  • Muss ein Auto wirklich sein? Viele denken über diese Frage gar nicht nach, aber die Infrastruktur für Fahrräder und die ÖPNV wurde in den letzten Jahren so ausgebaut, dass es sich mehr und mehr lohnt, auf das Auto zu verzichten. Wer es ab und zu doch mal braucht, kann sich auch bei Car-Sharing-Initiativen anmelden. 
  • Hebt das Geld, was ihr im Monat ausgeben wollt, am Monatsanfang ab. Es ist immer leichter, den Überblick zu behalten, wenn man das Geld real vor sich liegen hat, als wenn man nur die Zahlen auf dem Konto betrachtet. 
  • Spart gezielt. Überlegt euch, was ihr euch als nächstes leisten wollt und spart gezielt darauf hin. Mit ein paar wenigen Euros im Monat kann man da schon richtig viel erreichen.
Bildquellen: Maren Beßler,  Benjamin Klack, I-vista  / pixelio.de

Kommentare:

  1. wasser fürs trinken entkalken ist eigentlich quatsch - das ist nix anderes als calcium, und das ist sogar gesund! k.a. ob das den geschmack beeinträchtigt, aber gesundheitsmäßig muss man das jedenfalls nicht machen. und wenn man bizzlwasser mag, kann man sich nen aufbereiter kaufen, der macht einem sprudel rein.

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    1. Also ich merke tatsächlich einen Unterschied, was den Geschmack des Wassers angeht, sowohl pur, als auch in Tee und Kaffee. Meinen Wasserfilter würde ich deshalb nicht mehr wieder hergeben. Aber das muss jeder selbst wissen ;)

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