Samstag, 2. Januar 2016

In 5 Schritten zu der Erfüllung eurer Vorsätze

Neues Jahr, neues Glück - und wie immer haben viele von euch ganz viele gute Vorsätze gefasst (mir graut es schon davor, wie voll es in den nächsten Tagen im Fitness-Studio sein wird). Allerdings halten solche guten Vorsätze statistisch gesehen nur bis zum 17.1. Deshalb möchte ich euch wenigstens ein paar Tricks verraten, wie eure guten Vorsätze vielleicht etwas länger halten. D
Dieser Post betrifft sozusagen die Metaebene, auf der ihr euer Vorgehen plant. Zu der tatsächlichen Umsetzung im Bereich Sport, Ernährung und Gesundheit findet ihr auf diesem Blog viele andere Artikel.

Schritt 1: Setzt euch realistische Vorsätze. So gut "10 Kilo in zwei Monaten" auch klingt, wenn ihr vor habt, in dieser Zeit auch noch noch etwas zu essen, ist das unrealistisch. Genauso ist es mit Vorsätzen wie "Nie wieder Süßigkeiten" oder "Im Sommer laufe ich einen Marathon". Setzt euch deshalb lieber kleine Ziele, die ihr dann aber mit Sicherheit erreichen könnt: eine realistische Abnahme, eine Reduktion der Süßigkeiten oder vielleicht doch erst mal nur der Halbmarathon.

Schritt 2: Macht das Ziel messbar. Wer schwammige Ziele wie "öfter Sport machen" oder "weniger Süßes" formuliert, kann sich ganz schnell selbst beschummeln. Wenn ich vorher nie Sport gemacht habe, ist ja schon einmal in der Woche "öfter", aber für die meisten von uns nicht genug, genauso wie auch nur ein Gummibärchen "weniger" am Tag beim Essen einer ganzen Packung nicht wirklich effektiv ist. Bei messbaren Zielen könnt ihr euch jedoch nicht so einfach beschummeln: Entweder ihr schafft es oder eben nicht.. Und um den zweiten Fall nicht eintreten zu lassen, arbeitet man auf einmal viel mehr mit.
Zu einem messbaren Ziel gehört übrigens auch, dass ihr euch ein Ultimatum setzt, an dem ihr überprüfen könnt, wann ihr das Ziel erreicht habt.

Schritt 3: Plant eine Strategie. Damit ist nicht eine Abnehmtabelle oder den Laufplan gemeint, obwohl das natürlich auch hilfreich sein kann. Vielmehr geht es mir in diesem Punkt darum, dass ihr euch Strategien überlegt, falls ihr scheitert. Es wird immer diese Momente geben, wo ihr kurz vor dem Aufgeben steht - die stressige Zeit auf der Arbeit, wo ihr nicht meditieren könnt, die Verletzung, die euch am Laufen hindert oder die Geburtstagsparty, auf der ihr zu viel gegessen habt. Überlegt euch, wie ihr auf diese Rückschläge reagieren könnt, ohne euer Ziel aus den Augen zu verlieren und sucht Alternativen.

Schritt 4: Sucht euch Hilfe. In manchen Fällen muss eine solche Hilfe von professioneller Seite kommen, etwa wenn ihr stark übergewichtig seid oder eure Gesundheit eventuell nicht ganz auf der Höhe ist. Aber Hilfe kann auch von anderer Seite kommen. Sagt euren Freunden und Familienmitgliedern, was ihr vorhabt, damit sie euch motivieren und unterstützen können. Sucht euch online oder im echten Leben Menschen, die in einer ähnlichen Situation stecken - etwa Abnehmgruppen oder Lauftreffs. Ganz wichtig in der heutigen Zeit: Apps. Ich mag die App Coach.me zur Motivation sehr gern, stelle aber unter dem Tag App und ein Ei regelmäßig auch andere Apps vor.

Schritt 5: Evaluation. Spätestens nach der Hälfte eurer festgesetzten Zeit, solltet ihr euch in einem ruhigen Moment überlegen, wie zufrieden ihr mit eurem Plan seid. Haben sich 30 Minuten Meditation täglich als zu viel für euren Zeitplan herausgestellt? Dann reduziert das Ziel doch auf 10 Minuten. Seid ihr jetzt schon kurz vor eurem Wunschgewicht? Dann erhöht das Ziel. Kein Plan ist dazu gemacht, dass man sich die ganze Zeit sklavisch daran hält. Unser Leben ist stetig im Wandel, also müssen unsere Pläne diesen Wandel auch teilweise mitmachen. Allerdings ist damit nicht gemeint, dass ihr eure Ziele täglich ändern sollt. Ich würde sie höchstens alle vier Wochen und mindestens nach der Hälfte eurer geplanten Zeit bewerten und anpassen, damit ihr trotzdem euer Vorhaben nicht aus den Augen verliert und schließlich das Ziel erreicht.

Bildquellen: comedy_nose / Visualhunt / CC BY ♔ Georgie R / Visual hunt / CC BY-ND StockMonkeys.com / VisualHunt / CC BY

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