Mittwoch, 20. Januar 2016

Warum die Sauna zu eurer Regenerations-Routine gehören sollte

Die meisten Leute verbinden ja eher gemischte Gefühle mit der Sauna. Vor allem stört viele, dass sie sich vor Fremden und Bekannten beider Geschlechter nackt ausziehen müssen. Wenn euch das bisher auch so ging, dann solltet ihr euch schleunigst eine Sauna mit Geschlechtertrennung oder eine Textil-Sauna suchen, denn das Saunieren sollte definitiv regelmäßig ein Teil eurer Regeneration sein!

Sauna
Mittlerweile finden sich in jedem größeren Ort Sauna-Anlagen. Das Angebot reicht dabei von der klassischen finnischen Sauna über das türkische Dampfbad bis hin zu Saunen mit Aroma- oder Lichttherapie. Die Saunen unterscheiden sich in Temperatur, Luftfeuchtigkeit und zusätzlicher Ausstattung.
Während diese Saunen alle unterschiedliche zusätzliche Einflüsse auf den Körper haben, gibt es einige grundsätzliche Wirkungen. Die meisten kennen die immunstärkende Funktion: Durch die Hitze wird im Körper ein künstliches Fieber hervorgerufen. Daraufhin schüttet der Körper eine Reihe von Immunkörpern aus, die zunächst aktuelle Gefährdungen bekämpfen. Gleichzeitig produziert der Körper aber bei regelmäßigen Saunagängen generell mehr Abwehrstoffe, sodass man besser geschützt ist. Außerdem werden die Schleimhäute besser durchblutet.
Zudem sorgt die Sauna auch für eine bessere Haut. Durch die abwechselnden Temperaturen wird die Haut gründlich gereinigt und besser durchblutet.

Sauna
Für Sportler hat die Sauna noch einige weitere Vorteile. Durch die hohen Temperaturen in der Sauna lösten sich Verspannungen in den Muskeln und die Muskeln werden besser durchblutet. Außerdem verbessert die Sauna die Schwitz-Fähigkeiten des Körpers, sodass dieser Temperaturen besser regulieren kann. A propos Schweiß - damit werden auch Gift- und Abfallstoffe aus dem Körper geschwemmt, die sonst zum Beispiel in den Muskeln lagern. Dazu gehört dann auch die Milchsäure, die lange als Ursache für Muskelkater galt und immer noch als Grund für die Ermüdung nach dem Sport gilt. Um diesen Prozess zu unterstützen, sollte man allerdings zwischen den Saunagängen nichts trinken.
Die Sauna sorgt außerdem generell für eine bessere Durchblutung im ganzen Körper. Davon profitieren dann nicht nur die Organe, sondern auch die Muskeln. Zu guter letzt regt die Sauna auch noch den Kreislauf an.

Auf generelle Benimm-Regeln in der Sauna oder den Ablauf eines Saunagangs will ich gar nicht genauer eingehen, dazu gibt es im Internet schon genug. Allerdings gibt es einige Regeln, wenn man direkt nach dem Sport in die Sauna möchte.
Zunächst einmal sollte ein gründlicher Cooldown erfolgen. Der Puls sollte auf jeden Fall unter 100bpm liegen. Wer direkt nach dem Sport zur Sauna will, muss außerdem auch auf genügend Wasser achten. Vor und während dem Sport bitte viel trinken, auch nach dem Saunagang wieder. Ausnahmsweise kann hier auch mal zu Fruchtsäften oder Mineralstoffen gegriffen werden, um die wichtigen Mineralstoffe für den Körper bereitzustellen.
RegenerationSelbstverständlich sollte außerdem sein, dass man vor dem ersten Saunagang duscht - man will ja nicht schon alle Nachbarn vollstinken. Jetzt sollte man sogar schon Haare waschen und Duschgel benutzen, da nach dem Saunieren möglichst keine Pflegestoffe an die Haut sollen.
In der Sauna muss man dann besonders darauf achten, dass der Kreislauf nicht wegrutscht. Deshalb sollten die Saunagänge maximal 10-15 Minuten dauern. Während dem Saunieren gern hinlegen, allerdings sollte man dann vor dem Aufstehen eine Weile aufrecht sitzen, damit der Kreislauf sich wieder daran gewöhnen kann.
Und nicht vergessen: Nach dem Saunieren mindestens 20 Minuten Pause gönnen, um optimale Entspannung zu erreichen!

Bildquellen: Esspressolia, roesli48, Rainer Sturm / pixelio.de

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen