Dienstag, 23. Februar 2016

Rückblick KW 7 - Kommunikation

Eigentlich wollte ich in diesem Post darüber schreiben, dass ich meine Klausuren fertig habe und jetzt mein Praktikum erwarte (mache ich trotzdem: Klausuren liefen gut, die vier Tage Ferien danach waren zu kurz). Aber dann ist mir etwas passiert, was ich viel lieber ansprechen wollte.
Kurzer Hintergrund: Bei uns im Fitness-Studio gibt es Step-Kurse in verschiedenen Schwierigkeitsgraden: Step Basic, Step I und II. Im Moment kommt es allerdings vermehrt vor, dass die motivierten Anfänger vom Jahresbeginn in Kurse mit höheren Schwierigkeitsgraden gehen, dort aber nicht mitkommen, was für alle Beteiligten nicht schön ist.
Genauso eine Situation hatte ich am Dienstag in meinem Step-I-Kurs. Die Kursleiterin meinte daraufhin: "Also ich will ja nichts sagen, aber alle, die noch nie Step gemacht haben oder nur ein paar Mal in Step Basic waren, sollten mal überlegen, ob sie hier richtig sind. Es wird für euch jetzt vermutlich sehr schwer." Die Art, wie sie das gesagt hat, lässt sich über das Internet schwer wiedergeben, aber es war relativ unfreundlich.
Nun bin ich auch nicht die Step-Königin und hatte durchaus meine Probleme mit der Choreografie, bin jedoch immerhin ganz gut mitgekommen. Durch die unfreundliche Art der Kursleiterin habe ich mich jedoch den ganzen Kurs über als Persona non grata gefühlt und hatte bei jedem Fehler ein unglaublich schlechtes Gewissen.
Ich bin keine Kommunikations-Expertin, habe jedoch in meinem Studium doch einiges darüber gelernt und kann das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun vorwärts und rückwärts. Auf der Beziehungsseite hat die Kursleiterein jedenfalls ziemlich versagt. Anders wäre es gewesen, wenn sie in einem freundlichen Ton gesagt hätte "Hört mal zu, ich finde es schön, dass ihr so motiviert seid, aber der Kurs könnte zu schwer für euch sein. Guckt mal, ob ihr mitkommt, ansonsten probiert ihr noch ein paar Mal Step Basic aus." Immer noch eine klare Ansage, aber anders formuliert.
Ich weiß natürlich nicht, was bei der Kursleiterin an dem Tag los war. Vielleicht hatte sie heute schon drei Busse verpasst oder ihre Katze war gestorben. Genauso gut hätte es aber sein können, dass ich heute schon einen Anschiss von meiner Chefin bekommen oder Streit mit meinem Partner gehabt hätte. Was ich damit also sagen will: An klaren Botschaften ist nichts falsch. Aber achtet doch vielleicht mal darauf, wie ihr sie formuliert, denn ihr wisst nie, wie so eine Botschaft bei anderen ankommt und was sie bewirkt.


Essen

Frühstück
 Ich hatte noch eine Portion des Pancakes von letzter Woche übrig. Den gab es mit einer "Gewürzsauce" aus Honig, Zimt, Kardamom und Muskatnuss.

Same procedure as every week ;) Ein bisschen orangenlastig ist es hier in letzter Zeit ja. Aber ich liebe einfach Blutorangen und die kriegt man zu vernünftigen Preisen nur in den großen Beuteln. Die muss man dann aber auch aufbrauchen. Und bald ist die Saison ja auch wieder vorbei.
 Ein Smoothie musste auch noch mal sein.
Und schließlich habe ich noch mal ein bisschen herumgespielt und hatte am Ende diesen Chiapudding mit Mango und Müsli (am Rezept arbeite ich noch).

Mittagessen

 Noch mal eine Portion der leckeren Thunfischpizza, die ich letzte Woche gemacht habe.
Und das ist der Grund, warum ich euch mein aufgewärmtes Essen nie zeige. Das sieht nämlich immer absolut schrecklich aus. Hier gab es noch mal das Mac & Cheese Chili, das ihr hier in voller Pracht bewundern könnt.
Curry mit Mango, Spitzkohl und Möhren... War aber leider nur ganz okay.
Wir waren auch bei Maredo essen (das Foto hier ist allerdings alt). Ich hatte ein Rumpsteak und einen Salat, dazu ein Glas Rosé und zum Nachtisch Lavakuchen mit Eis. Manchmal muss man eben Ausnahmen machen und immerhin waren wir vorher den ganzen Tag schon durch Dresden gelatscht ;)

Abendessen

Diese Woche gab es Salat mit Röstgemüse, Tofu und Paprika. Gerade das mit dem Tofu war mal eine nette Abwechslung an der Eiweiß-Front.
 Noch mal eine Runde Strammer Max.
Essen im Zug auf der Fahrt nach Dresden: Zwei selbst gebackene Laugenbrötchen, ein Apfel und ein Protein-Brownie (war sehr gestrückelt, weil ich nichts mehr im Haus hatte).
Brötchen gab es dieses Wochenende zu viele, aber na ja. Ein Wochenende darf man sich das ja mal gönnen und lecker war es auf jeden Fall!
Snack
Diese Woche habe ich einen unglaublich leckeren schwedischen Apfelkuchen gebacken. Sobald ich ihn noch mal gemacht habe, kriegt ihr das Rezept, es lohnt sich nämlich!
Meinen Frust-Snack hatte ich euch ja schon gezeigt: Granola mit Bananenchips und Milch.

Sport
  • Montag: Bodystyling III, 60 Minuten
  • Dienstag: Step I, 45 Minuten
  • Mittwoch: Yoga, "Yoga Slow Flow Day 22 Yoga Fix 90 with Lesley Fightmaster" (Fightmaster Yoga), 31 Minuten
  • Donnerstag: Krafttraining, 30 Minuten
  • Freitag: Kurs-Mix, 45 Minuten
  • Samstag: REST
  • Sonntag: REST

1 Kommentar:

  1. Du sprichst mir aus der Seele. Die Art, wie man kommuniziert, Tonfall, Wortwahl etc. sind so wichtig! Wir verlieren einfach regelmäßig Mitglieder im Team, weil Trainer nicht fähig sind angemessen zu kommunizieren. Allerdings hat es auch oft etwas mit der Persönlichkeit zu tun und viele kommunizieren auf eine unfreundliche Art, weil sie es eben genau so unfreundlich meinen, was ich ziemlich schade finde...

    Übrigens eine schön sportliche Woche :) Ich muss auch mal langsam wieder rein kommen..

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