Dienstag, 8. März 2016

Rückblick KW 9: Alles ist Kopfsache

Wieder und wieder merke ich, dass alles im Leben Kopfsache ist. Das hat nicht unbedingt etwas mit Disziplin zu tun, sondern auch mit Konzentration und Ermüdung. Beim Sport achte ich ja darauf, dass ich mir zwei Restdays in der Woche gönne. Aber für meinen Kopf habe ich so etwas praktisch nie. Das mag daran liegen, dass ich auch sehr "kopflastige" Hobbys habe - beim Schreiben, Basteln und Nähen kann der Kopf nie so richtig ausschalten. Nichtsdestotrotz bräuchte ich so etwas jetzt genau. Ein paar Tage nur in der Sonne liegen und lesen, das wäre ein Traum. Stattdessen geht mir momentan abends einfach die Luft aus. Ich schaffe es nicht einmal mehr einem Film zu folgen, sondern lese stattdessen nur platte Teenie-Romane. Gut, alles andere am Tag schaffe ich problemlos, aber diese totale Erschöpftheit abends macht mir echt zu schaffen. Vielleicht sollte ich tatsächlich mal darauf achten, dass ich auch für meinen Kopf Ruhetage einführe.
Genauso ist es übrigens auch mit meiner Ernährung. Zum einen ist es wirklich Kopfsache für mich, was ich esse - oder auch nicht. Wenn ich zuhause bin, habe ich meine klaren Routinen und muss mittlerweile gar nicht mehr darüber nachdenken, was ich essen "darf" und was nicht. Bin ich hingegen unterwegs oder mache eine Ausnahme (so wie dieses Wochenende zweimal), fällt es mir danach umso schwerer, mein normales Essverhalten aufrecht zu halten. Und ich hatte diese Woche ganz stark den Eindruck, dass ich wirklich am so genannten "Brain fog" gelitten habe - verminderte mentale Fähigkeiten durch zu wenig Ernährung. Da muss ich wohl demnächst mehr drauf achten.

Essen

Frühstück




Das Frühstück bestand unter der Woche aus Sükartoffel-Matsch aller Variationen. Das Rezept kommt demnächst!

Und am Wochenende gab es sogar zweimal Pancakes - ich bastele gerade am perfekten Rezept, aber das habe ich leider noch lange nicht gefunden. Deshalb müsst ihr euch ein wenig gedulden.

Mittagessen
 Ebenfalls rezeptwürdig: Asiatische Nudelpfanne mit Hühnerbrust.
 Nicht wirklich fotogen, aber lecker: Rote Bete, Couscous, Feta und Fenchel überbacken, getoppt mit einer Balsamico-Vinaigrette.
 Einfache Pasta ist mir nicht genug. Für micht muss es Möhrenpasta mit Gemüsesauce sein!
Eine Nudel-Tajine mit Fenchel. Ihr seht, dass Fenchel mich diese Woche fasziniert hat!
Chili con Chicken - na ja, also es hatte nur entfernte Ähnlichkeit mit einem Chili, weil keine Bohnen drin waren. Lecker war es trotzdem!
Schließlich war ich am Samstag mit einer Freundin in einem neu eröffneten Restaurant in Aachen - Parsley & Fruits, sicher nicht mein letzter Besuch. Ich hatte einen Kichererbsen-Curry-Salat, ein Malz-Foccachia mit karamelisierten Möhren, Zwiebeln und Räuchertofu und einen Mandel-Schoko-Cookie. Dermaßen lecker!

Abendessen


 Salat, Salat, Salat - mit gebratenem Rosenkohl, Fenchel, Zwiebel und Möhre, gekochtem Schinken, Feta und Brot mit Tomaten-Kräuter-Aufstrich.
Da war der Salat leer, also gab es Nicecream + (Bananen, Möhre, Grünkohl, Total Nutrigreens, Kakao, Kakaonibs, Schokostreusel) mit Brot mit Mandelmus und Johannisbeer-Marmelade.
Und noch mal ein Mischmasch-Abendessen: Brokkoli, Mettwürstchen, Spiegelei und ein Brot mit Margarine.
Nach diesem Foto bin ich übrigens am Wochenende fotofaul geworden - es gab am Sonntag noch einen Döner und eine Gemüsesuppe. Vermutlich hätte ich den Döner auch beim Genuss-Post einfügen müssen, allerdings habe ich da aus Versehen zu früh auf Veröffentlichen geklickt... Ich hoffe, das ist mir verziehen ;)

Snack
Als Snack darf ich euch diese Woche Mango mit Mandeln präsentieren.
Und noch was, was eigentlich in den Genusspost gehört hätte: Ich hatte mega Heißhunger auf Datteln mit Erdnussbutter.

Sport
  • Montag: Bodystyling II, 45 Minuten
  • Dienstag: REST
  • Mittwoch: Krafttraining (Erstellung des neuen Trainingsplans), 50 Minuten
  • Donnerstag: Joggen, 40 Minuten
  • Freitag: Krafttraining,
  • Samstag: Intervalltraining auf dem Crosstrainer
  • Sonntag: REST

Kommentare:

  1. Wenn man den lieben Kopf manchmal ein wenig leichter steuern könnte, wäre alles um einiges einfacher. Aber ja auch irgendwie langweiliger. Was hätten wir denn noch zu bloggen, wenn alles perfekt laufen würde? ;)

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  2. Der Frühstücks-Süßkartoffel "Matsch" würde mich aber brennend interessieren :-)

    Ja, mit dem Kopf ist das so eine Sache. Im Grund wird er ja nie ganz ausgeschaltet, aber es hilft schon sehr, wenn man sich in der Freizeit bzw. zu Hause nicht so sehr anstrengen muss. Lesen fällt bei mir, seit ich mit dem Studieren angefangen habe, total flach, weil ich für Bücher, die mit interessieren würden eben gar keinen "Kopf" habe. Ich finde es dann oft ganz hilfreich, neben dem Laufen, Filme/Magazine, etc anzusehen, bei denen der Kopf nicht so gefordert ist und man wirklich ein bisschen abschalten kann. LG

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    1. Das Rezept kommt am Sonntag :)

      Ich merke auch, dass gerade Lesen bei mir seit dem Studium echt schwierig geworden ist. Andererseits ist das eines meiner liebsten Hobbys, weswegen ich versuche, am Tag wenigstens 20-30 Minuten Freizeit-Lesen unterzubringen.

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  3. Ich habe den Unterschied auch total gemerkt: vorm Studium habe ich jede Woche mindestens ein Buch verschlungen, eher mehr. Während des Studium bin ich nicht sicher, ob es jeden Monat eines war. Dann in dem einen Monat frei auf der Reise hat es mich in den Wahnsinn getrieben nichts neues zu lernen und ich habe alle Bücher verschlungen, derer ich hängst werden konnte und nur noch TED Talks geguckt. Jetzt, wo ich wieder forsche, Fällt es mir echt schwer, Eat pray love konzentriert zu lesen und mich dazu aufzuraffen(und es ist nichtmal die französische Version, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte zu lesen, sondern die englische und mittlerweile lese ich englisch eigentlich recht schnell, zumal die Unibib mir hier nur Romane(immerhin Romane, Die Sachbücher, Die mich in den ersten Wochen des Praktikums, nach der Reise, brennend interessierten, schaue ich kaum noch an.) auf Thai und Englisch anbietet. Also wird es wieder mit einem Buch pro Monat knapp. Vermutlich muss ich das einfach akzeptieren.
    Nadine

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