Mittwoch, 11. Mai 2016

App und ein Ei: Freeletics

Ich weiß ja nicht, wann ihr das erste Mal von Freeletics gehört habt - bei mir ist das schon eine Weile her. Ich hatte mir damals die App herunter geladen, aber nie ein Workout absolviert und so flog die App nach einer Weile wieder von meinem Handy herunter. Vor einigen Wochen bekam ich jedoch eine Mail, dass mein Konto ein Upgrade bekommen würde und wurde so wieder aufmerksam. Außerdem benutzt Herr Kürbis die App recht häufig - genug Gründe also, um Freeletics eine neue Chance zu geben.

Name: Freeletics
Verfügbar für: Android, iOs
Preis: Kostenlos, In-App-Käufe möglich

Pro:
  • Die Workouts lassen sich zum Großteil ganz ohne Equipment ausführen - lediglich für manche Workouts benötigt man eine Klimmzugstange oder etwas in der Art.
  • Jedes Workout lässt sich als Standard-, Ausdauer- und Kraftvariante ausführen.
  • Für jede Übung wird in kleinen Videos erklärt, wie die Übung exakt auszuführen und was zu beachten ist.
  • Auch für Neustarter der App sind schon viele Workouts verfügbar (das hatte mich damals gestört).
  • Mit jedem Workout lassen sich Punkte sammeln und man kann Levels damit absolvieren.
  • Wer möchte, kann in die Freeletics-Community einsteigen. 
  • Eine der wenigen Sportapps, die vollständig auf Deutsch ist.
  • Die App lässt sich mit einer Freeletics-Laufen-App kombinieren. Außerdem ist ein Personal Coaching und ein Ernährungsplan zusätzlich käuflich erwerbbar.
  • Keine Werbung.
Kontra:
  •  Die Zeitansagen im Workout bringen mich massiv aus dem Flow.
  • Als erstes Workout hat Freeletics mir als Frau ein sehr Bauchmuskel-lastiges Workout vorgeschlagen, als Mann hingegen ein Ganzkörperworkout. Ich mag keine Klischees.
  • Es gibt zeitlich gesehen wenig Workouts im mittleren Bereich. Die meisten Workouts dauern entweder 10-15 oder 45-60 Minuten.
  • Die Standard-Workouts sind zum großen Teil auf nur auf Kraftausdauer und weniger auf Kraftsteigerung ausgelegt. Das liegt beim Training mit dem eigenen Körpergewicht ein bisschen in der Natur der Sache, man hätte es jedoch auch anders gestalten können.
Was es bringt 

Für mich ist Freeletics kein Ersatz zu meinem normalen Training (dazu liebe ich das Training mit Gewichten zu sehr). Dafür ist es allerdings eine ziemlich gute Ergänzung für mich. Für die Workouts braucht man kaum Platz und kein Equipment, was sie ideal als Fitness-Studio-Ersatz für Reisen macht. Außerdem sind gerade die kurzen Workouts ideal, um mit möglichst wenig Zeit möglichst viel Trainingseffekt zu erreichen. Die Videos zu den einzelnen Übungen sind qualitativ sehr hochwertig und sorgen zumindest bei mir dafür, dass ich trotz dem Fokus auf die Zeit auch den Anspruch habe, die Übungen möglichst korrekt auszuführen. Zu guter Letzt ermöglicht die Speicherung der Workouts es, sich mit sich selbst oder anderen zu vergleichen - immer ein guter Ansporn!

Kommentare:

  1. Gehört habe ich von der App auch schon einige Male, probiert habe ich sie aber noch nie. Irgendwie habe ich meine Übungen lieber im Kopf, sodass ich auch auf Anhieb weiß, was ich machen muss. Zeitvorgaben würden mich sicher auch nerven... aber trotzdem überlege ich gerade, die App doch mal herunter zu laden und zu testen... um die Abwechslung zu erhöhen, denn ich mache ja eh nur Training mit meinem Körpergewicht.
    Liebe Grüße und danke für das App-Review!

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    1. Ich glaube, als Abwechslung ist Freeletics ideal. Als Hauptworkout wäre mir das viel zu wenig, da müsste man vermutlich die Pro-Version kaufen. Aber als Alternative zwischendurch finde ich es echt super!

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