Mittwoch, 4. Mai 2016

Countdown: 10 Gewohnheiten mit überraschenden Folgen

Es gibt so viele Gewohnheiten, die wir haben sollten: Morgens frühstücken, regelmäßig Sport treiben, nicht zu lange sitzen, Grüntee trinken, Tagebuch führen, Freunde treffen... Da kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Ausführen können wir diese Angewohnheiten nie alle, jedenfalls nicht gleichzeitig. Es gibt aber auch Gewohnheiten, die wirklich überraschende Folgen haben. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderem beim Setzen der Prioritäten ;)

  1. Bett machen. Wer sein Bett macht, kann sich leichter an Vorsätze halten und Gewohnheiten verinnerlichen. Das liegt vermutlich daran, dass man schon als quasi erste Tat des Tages Struktur in seinen Alltag bringt und eine erste Gewohnheit ausführt.
  2. Zahnseide benutzen. Laut Studien steht das regelmäßige Benutzen von Zahnseide im Zusammenhang mit einem längeren Leben. Die genaueren Zusammenhänge sind jedoch noch nicht erkannt. Eine mögliche Begründung wäre, dass Menschen, die Zahnseide benutzen, generell mehr auf ihre Gesundheit achten und deshalb länger leben. So lange das aber noch nicht wissenschaftlich bestätigt ist, sollten wir die Zahnseide einfach weiterhin in die Zahnputz-Routine integrieren.
  3. Aufräumen. In einer aufgeräumten Umgebung wird nicht nur die Kreativität, sondern auch die Konzentration gesteigert. Bevor man sich an den Schreibtisch setzt, sollte man also immer erst für eine gewisse Grundordnung sorgen (diese ist dann aber von Mensch zu Mensch verschieden).
  4. Porridge essen. Porridge ist nicht nur lecker und ein toller, nährreicher Start in den Morgen. Es kann auch vor Herzerkrankungen schützen! Der hohe Ballaststoffanteil im Porridge beziehungsweise in den Haferflocken kann das LDL-Cholesterin senken. Dadurch wird wiederum das Risiko von Ablagerungen in den Arterien gesenkt.
  5. Lüften. Wusstet ihr, dass für die Verdauung Sauerstoff nötig ist? Unser Körper sorgt deshalb nach einer Mahlzeit automatisch dafür, dass wir länger und langsamer atmen und so mehr Sauerstoff aufnehmen. Wenn aber kein Sauerstoff vorhanden ist, bringt das herzlich wenig. Deshalb kann die Müdigkeit nach Mahlzeiten durch zehnminütiges Lüften oder einen Spaziergang vertrieben und so die Verdauung angeregt werden. 
  6. Summen. Wer auf "mmmhm" summt, öffnet damit die Resonanzkörper in Nase und Brust und tut seiner Stimme so etwas Gutes. Außerdem wärmt es die Stimme auf, was beispielsweise vor Vorträgen oder langen Gesprächen gut tun kann. 
  7. Küssen. Küssen ist ein kostenloses, automatisches Cardio-Training. Denn wenn sich die Lippen berühren, steigt der Herzschlag. Das wiederum fördert Kreislauf, Stoffwechsel und Immunsystem. 
  8. Kaffee trinken vor dem Schlafen. Normalerweise trinkt man Kaffee ja nach dem Schlafen, um (wieder) wach zu werden. Allerdings ist es für ein Power Nap ideal, wenn man den Kaffee vorher trinkt. Wer danach ca. 20 Minuten schläft, wacht nämlich dann genau auf, wenn das Koffein seine Wirkung entfaltet.
  9. Auf Stiften kauen. Das gilt normalerweise als schlechte Angewohnheit. Allerdings kann das Kauen auf Stiften durchaus Linderung bei Anspannung und sogar Kopfschmerzen bieten. Denn bei Stress verspannen wir oft unsere Kiefermuskeln (was langfristig zum berüchtigten nächtlichen Knirschen führen kann). Diese Spannung kann uns sogar als Form von Kopfschmerzen begegnen. Wer auf einem Stift o.ä. herumkaut, lockert hingegen seine Kiefermuskeln und baut Anspannung ab.
  10. Ohren warm halten. Die Haut an den Ohren ist sehr dünn, sodass unsere Ohren schnell auskühlen. Unglücklicherweise merken wir das jedoch oft erst viel zu spät. Dabei können kalte Ohren die Hals- und Nackenmuskeln verkrampfen lassen, sodass nicht nur Schmerzen entstehen, sondern im schlimmsten Fall auch zu Hörstörungen.
Bildquellen: via Unsplash, Alejandra Quiroz

1 Kommentar:

  1. Die ersten 5 hab ich drauf. Die letztern leider eher weniger ...

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