Mittwoch, 25. Mai 2016

Worauf ich beim Essen achte

Ich würde immer noch sagen, dass ich definitiv intuitiv esse und diese "Ernährungsweise" für mich das richtige ist. Aber im Moment habe ich das Gefühl, dass ich mein Essen noch "verbessern" könnte und will trotz des Intuitiven Essens meinen Körper so gesund und abwechslungsreich wie möglich ernähren. In manchen Fällen ist das gar kein großes Problem mehr. Ich fühle mich schlecht, wenn ich an einem Tag keine ausreichende Menge an Gemüse hatte und esse zum Frühstück lieber Haferflocken als Brötchen und co. Aber es gibt einige Bereiche, die ich immer noch verbessern könnte. Das hier soll keine Anweisung werden, was ihr mehr essen sollt, denn das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Aber vielleicht könnt ihr es als Anregung nehmen, um eure Ernährung zu erweitern und noch gesünder zu gestalten.

1. Proteine

Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich es genauso wichtig finde, dass man genügend Fette und Kohlenhydrate zu sich nimmt. Damit habe ich persönlich jedoch kein Problem. Ich könnte Pasta, Reis, Brot und Müsli sogar trocken hinunter schlingen, esse Vollfett-Milchprodukte, brate mit Öl und liebe Nüsse und Nussmus. Bei den Proteinen kann es bei mir jedoch schon mal eng werden. Das ist natürlich schlecht, denn unsere Muskeln bestehen aus Proteinen und auch wichtige Botenstoffe unseres Körpers sind Proteine. Der Körper kann zwar theoretisch Proteine aus anderen Nährstoffen aufbauen, leichter ist es für ihn jedoch, diese Proteine aus den Muskeln zu entnehmen. Da ich letzere ganz gerne behalten würde, achte ich darauf, in jeder Mahlzeit einen Anteil an Proteinen zu haben. Der kommt dann aus Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Tofu, Eier, Fleisch oder Fisch.

 2. Grünes Gemüse

Grünes Gemüse gehört zu den Gemüsesorten, die am reichsten an Vitaminen und Mineralien sind, jedenfalls wenn man die dunkleren Sorten wählt. Diese Gemüse sind typischerweise reich an Vitamin C, Pro-Vitamin A, Carotinoiden, Folsäure, Mangan und Vitamin K. Zudem enthalten sie verhältnismäßig viel Proteine und Ballaststoffe. Einige Vertreter dieser Gruppe wie etwa Brokkoli und Spinat sind außerdem reich an Eisen, was für mich immer ein eher kritischer Wert ist. Meine liebsten grünen Gemüsesorten sind Feldsalat, Spinat und Rucola als Salat, Grünkohl, Spinat, Möhren- und Kohlrabigrün fürden Smoothie oder Brokkoli und Rosenkohl in anderen Gerichten. Wenn ich gar keine Zeit habe, versuche ich zumindest eines der Greens-Pulver in meine Nahrung zu integrieren, die es mittlerweile ja bei jedem Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller gibt.

3. Buntes Gemüse

Wenn man mich ließe, könnte ich vermutlich ständig meine liebste Salatkombination aus Möhren, Mais und Gurke essen. Zum Mittagessen würrden mir ebenfalls Möhren, Brokkoli, Zwiebeln und Knoblauch reichen. Auch wenn das natürlich immer noch besser ist, als kein Gemüse zu essen, ist doch eine abwechslungsreiche Ernährung zu empfehlen. Deshalb versuche ich, meinen Wocheneinkauf und damit auch das, was letztlich auf meinem Teller landet, möglichst bunt zu halten. Denn die Farbe eines Gemüses sagt auch etwas über dessen Inhaltsstoffe aus und damit auch über die wichtigen Nährstoffe, die wir zu uns nehmen. Beispielsweise sind orange-gelbe Gemüsesorten carotinoinreich, woraus der Körper Vitamin A gewinnen kann, gelb-rote Gemüse enthalten Lycopin, einen Radikalenfänger, rot-blau-lilane Gemüseorten Anthocyane, Antioxidantien usw. Deshalb versuche ich auch immer wieder Gemüse in meine Ernährung zu integrieren, die nicht unbedingt meine Lieblinge sind, aber ernährungstechnisch einfach wichtig.

Bildquellen: (Mittleres Bild: Indiana Public Media / CC BY-NC) / Visual Hunt

Kommentare:

  1. Auf Proteine achte ich ebenfalls. Dazu nutze ich häufig Eier, Käse, Joghurt und Quark, aber auch eiweißhaltige Gemüse und Kidneybohnen. Auch Erdnüsse waren da in der letzten Zeit toll :)
    Und beim Gemüse versuche ich auch Abwechslung rein zu bringen und nicht nur meine geliebten Möhren zu essen, auf grüne Gemüse achte ich allerdings noch nicht wirklich.
    Dafür gibt es bei mir noch Fett, das ich bewusst zu mir nehme, da ich da eher wenig von esse... ich esse zwar alles in Vollfettvariante, aber koche nur mit wenig Fett, da mir das sonst nicht schmeckt.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Möhren sind auch mein Lieblingsgemüse, jedenfalls roh. Gekocht kommt bei mir da nichts über Brokkoli!
      Wenn du mehr Fett reinkriegen möchtest, geht das ja vielleicht einfacher mit Nüssen und Nussmus?

      Löschen
  2. Ich finde es gibt nichts schöneres als einen guten bunten Salat mit so vielen verschiedenen Farben, man sieht quasi die ganzen Nährstoffe vor sich :) Ich achte immer darauf, dass ich den Proteinanteil meiner Mahlzeiten zuerst esse zum Einen, da Proteine sättigen und man sich nicht so schnell "überisst" zum anderen um zu gewährleisten, dass ich diese auch wirklich esse und mich nicht durch irgendwas anderes sättigen lasse :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Als Veganerin musst du da auf die Proteine vermutlich auch noch mal verstärkt achten, oder? Ich bin aber insgesamt auch so jemand, der nur von Kohlenhydraten leben könnte, da muss ich auf die Proteine schon echt achten ;)

      Löschen