Mittwoch, 8. Juni 2016

Countdown: 10 gesunde Snacks to go!

Ihr könnt es vermutlich nicht mehr hören, aber ich stecke momentan voll im (positiven) Stress. Dabei soll die Ernährung allerdings nicht zu kurz kommen und insbesondere die gesunde Ernährung. Über mangelnden Appetit musste ich mich ja noch nie beklagen, über gesunde Snack-Optionen hingegen schon. Dazu kommt jedoch bei mir, dass einfach ein Apfel oder ein bisschen geschnittene Rohkost nicht reichen. Ich kriege unterwegs nämlich meist Lust, mir irgendetwas Süßes, Weißmehliges vom Bäcker zu holen und das geht nicht nur ins Geld. Aber inzwischen habe ich zum Glück ein paar gute Alternativen für mich gefunden.

  1. Protein-/Energieriegel. Vom Preis her machen die leider nicht den großen Unterschied, aber sie sind wesentlich gesünder. Nun ja, abgesehen von Proteinriegeln. Allerdings kaufe ich die vor allem, um irgendwie meinen Proteinbedarf zu decken (Snacks bestehen ja häufig vor allem aus Kohlenhydraten und Fett). Für schnelle Energie bevorzuge ich die Eat-naturals-Riegel. Bei Herrn Kürbis durfte ich auch schon mal einen Hafervoll-Riegel probieren und kann die auch empfehlen.
  2. Fruchtbeutel. Natürlich sind die eigentlich nur Geldmacherei und ich könnte genauso gut einfach das richtige Obst mitnehmen oder Smoothies vorbereiten. Aber die Beutel sind einfacher zu transportieren, man braucht gar keine Zeit vorher und sie machen mehr Spaß beim Essen. Toll übrigens, dass sogar bei Aldi keine künstlichen Zusatzstoffe drin sind, sondern nur Obst + Ascorbinsäure.
  3. Dips. Wie schon im Gemüse-Post geschrieben, esse ich persönlich wesentlich mehr Gemüse, wenn es dazu einen richtig leckeren Dip gibt. Einfach ein bisschen Dip in kleine Dosen abfüllen (für Snacks to go muss eh ein Tupperdosengeschwader her) und loslegen!
  4. Studentenfutter. Das lässt sich einfach vorbereiten und muss nicht einmal gekühlt werden. Zu meinem Meal prep gehört es deshalb im Moment auch, dass ich zwei, drei Tüten Studentenfutter vorbereite. Momentan mache ich das sogar selber, weil mir die fertigen Mischungen nicht ganz so gefallen (hoher Anteil an Kokos und/oder Haselnüssen und/oder gezuckerte Trockenfrüchte). In mein Studentenfutter kommen zum Beispiel Rosinen, Cranberries, Datteln, getrocknete Aprikosen, ungezuckerte Bananenchips, Mandeln, Walnüsse, Cashews, Erdmandeln usw.
  5. Mini-Fritattas/Gemüsehappen. Die erfordern ein bisschen Vorbereitung, sind dafür aber umso besser. Ich backe solche Fritattas in einer Muffinform. Dadurch habe ich direkt Snackgrößen. Außerdem sind diese Dinger eine sehr gute Möglichkeit, seinen Eiweißanteil hochzutreiben.
  6. Gebackenes. Was herzhaft geht, geht natürlich auch in süß. Mit ein bisschen Vorarbeit könnt ihr euch leckere, gesunde Riegel, Muffins usw. vorbereiten, die sich dann ganz einfach mitnehmen lassen.
  7. Smoothies. Ein bisschen Vorbereitung ist nötig, aber dafür sind sie die absoluten Könige, was die Nährstoffe angeht. Man kann sie sogar mit Grünzeug oder entsprechenden Pülverchen (Total Nutri Greens von MyProtein oder Daily Greens von nu3) anreichern. Für mich persönlich sind Smoothies allerdings nicht so geeignet, weil ich beim Trinken eines Smoothies kopfmäßig nicht satt werde und meine Smoothies häufig zu dickflüssig sind. Außerdem mag ich meine Smoothies eher kühler als Zimmertemperatur.
  8. Hartgekochte Eier. Ein Alltime favourite bei gesunden Snacks. Aber auch zurecht, denn sie enthalten viele Nährstoffe, sind einfach vorzubereiten und dank der natürlichen Verpackung leicht zu transportieren!
  9. Falafel. Auch hier muss ein bisschen in die Vorbereitung investiert werden. Dafür hat man am Ende ein ziemlich leckeres, mundgerechtes Essen. Falls euch Falafel einfach so zu trocken ist, könnt ihr beispielsweise auch einen Joghurtdip vorbereiten.
  10. Harzer Käse. Den habe ich früher schon mal ganz gern gegessen und jetzt wiederentdeckt. Auch der Harzer Käse ist eine sehr gute Eiweißquelle und hält sich auch ungekühlt ein paar Stunden.

Kommentare:

  1. Das sind echt schöne Ideen!
    Ich muss mir auch oft was mitnehmen und bin daher immer für Inspiration dankbar. Smoothies fühlen sich für mich übrigens auch nicht wie echtes Essen an... daher meide ich die auch komplett und schneide mir lieber einen Apfel und eine Birne zurecht ;)
    Protein- und Energieriegel meide ich aktuell vollständig... irgendwie habe ich die einfach in der Kategorie "Süßigkeiten" verbucht. Aber dafür gibt es hartgekochte Eier und Gebäck bei mir auch immer mal wieder, genau wie Joghurt. Was ich außerdem noch gut finde, ist selbstgemachter Griespudding im Marmeladenglas... den mag ich nämlich bei jeder Temperatur ;)
    Liebe Grüße

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    1. Proteinriegel sind eher Süßigkeiten, das stimmt. Aber ich nutze das oft in die andere Richtung: wenn ich Lust habe, mir im Supermarkt oder beim Bäcker was Süßes zu kaufen, ist ein Proteinriegel ein super Ersatz und immerhin noch "halbwegs" gesund. Griespudding muss ich unbedingt mal ausprobieren!

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