Sonntag, 12. Juni 2016

Sparfuchs-Woche 2: Kochen

Auch beim Kochen kann man sehr gut Geld sparen, wenn man weiß wie. Ein großer Teil davon ist natürlich der richtige Einkauf, wie ihr ja schon letzte Woche erfahren habt. Dennoch kann man mit der richtigen Kochstrategie noch ein bisschen weiter sparen.

Zum einen sollte man natürlich die gekauften Produkte sparsam einsetzen oder aber Reste aufbewahren. Es ist so unglaublich, wie viel Nahrung in Deutschland weggeworfen wird, die eigentlich noch gut ist. Dabei ist das Mindesthaltbarkeitsdatum immer nur eine Garantie, das Essen ist nach dem Überschreiten nicht sofort schlecht. Ich probiere deshalb immer alles vorsichtig und kann die meisten Produkte so retten. Als Single weiß ich, dass viele Produktgrößen oft eher auf die Familie ausgerichtet sind. Dann hilft es aber, sich schon vorher genau zu überlegen, wie man seine Reste aufbrauchen kann. Ein Schritt den ich dabei immer sehr gern mache, ist, entweder Reste irgendwann zum Abendessen zu kombinieren oder einzufrieren.
Dieser Tipp leitet auch ein bisschen zu meinem nächsten Steckenpferd über: Essensplanung. Ich plane genau einmal in der Woche, was ich alles mittags essen will und schreibe dabei meinen Einkaufszettel. Das sorgt dafür, dass ich auch immer nur so viele Produkte kaufe, wie ich auch tatsächlich aufbrauche und Reste in anderen Mahlzeiten verkochen kann.

Das selbst Kochen allein kann aber auch schon viel Geld sparen. Mein liebstes Beispiel ist die Laugenbretzel, die beim Bäcker ca. 1€ kostet. Mehl, Natron und Hefe kosten jeweils unter 1€. Selbst wenn ich also für alles zusammen 3€ kalkuliere, komme ich am Ende ja auf 10-20 Brezeln stattdessen für nur einen Bruchteil des Preises. Genauso verhält es sich mit Kaffee, Kuchen, Salaten, Sandwiches usw. Zuhause selber machen ist günstiger und hat den Vorteil, dass man auch nur Zutaten verwendte, die man wirklich mag (und auch verträgt).

Schließlich kann man auch im Kochprozess selbst Geld sparen, auch wenn das ganze eher langfristige Auswirkungen auf eure Stromrechnung als kurzfristige auf euer Budget hat. Ich achte zum Beispiel immer darauf, dass ich mit geschlossenem Deckel koche. Dadurch, dass weniger Hitze nach oben entweicht, muss auch weniger Hitze von unten nachkommen. Außerdem schalte ich die Herdplatten meist fünf Minuten vor dem Ende der Garzeit aus - meine Platten sind dann trotzdem noch heiß genug.
Wasser für Tee, als Koch- oder Spülwasser erhitze ich auch immer im Wasserkocher anstatt auf dem Herd oder im Boiler. Das geht teilweise nicht nur schneller, sondern ist auch deutlich energieärmer. Schließlich heize ich meinen Ofen auch nie vor - die meisten Ofen können das heutzutage so schnell, dass es reine Energieverschwendung wäre, den Ofen vorher leer heizen zu lassen. Falls das Essen doch nicht rechtzeitig gar wird, kann man die Zeit ja im Zweifelsfall immer noch hinten dran hängen.

Bildquellen: VisualHunt

Kommentare:

  1. Vorheizen tue ich aus Faulheit immer nicht... aber bei Kuchen habe ich manchmal das Gefühl, dass er besser wird, wenn der Ofen vorher warm war. Dafür versuchen wir dann immer, nur zu backen, wenn zusätzlich noch das Mittagessen aus dem Ofen kommt ;)
    Auch deine anderen Tipps klingen für mich total logisch und ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich für meine erste Wohnung als erstes eine Tiefkühltruhe oder ähnliches kaufen muss, damit ich Reste aufbewahren kann, statt sie vergammeln zu lassen.
    Liebe Grüße

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    1. Oh ja, Platz für eine Tiefkühltruhe wünsche ich mir auch. Ich habe leider nur ein kleines **-Gefrierfach im Kühlschrank. Auf jeden Fall dann in der nächsten Wohnung!

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