Sonntag, 19. Juni 2016

Sparfuchs Woche 3: Kleinigkeiten

Während ich euch in den letzten Wochen ja eher thematische Tipps zum Sparen vorgestellt habe, gibt es auch noch jede Menge Kleinigkeiten, die man beachten kann. Deshalb sind sie hier einfach mal ganz zufällig angeordnet vorgestellt.
  1.  Tragetaschen mitbringen. Das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch günstiger, weil mittlerweile viele Geschäfte Plastiktüten nicht mehr kostenlos verteilen. Und warum sollte man jedes Mal ein paar Cents für überflüssige Tüten ausgeben, wenn man auch selbst eine Tasche mitbringen kann?
  2. Textbroker. Bei Textbroker kann man sich ganz unverbindlich anmelden und dann lauter kleine Texte (SEO, Artikel, Pressemitteilungen, Verkaufsbeschreibungen usw.) schreiben. Je häufiger man das macht und je besser die Artikel beurteilt werden, desto besser wird man dafür auch bezahlt.
  3. Payback & co. Ich habe hier schon mal darüber geschrieben, aber für mich ist das die einfachste Art, mit meinen Einkäufen Geld zu verdienen. Ich gehe sowieso oft bei DM, Rewe und Alnatura einkaufen, warum also nicht dann dabei auch Geld in Form von Punkten zurückkriegen?
  4. Finanzen überprüfen / Haushaltsbuch führen. Ich bin heilfroh, dass meine Bank eine Konto-App hat, sodass ich regelmäßig und schnell sehe, wie es gerade um meinen Kontostand bestellt ist. Außerdem führe ich ein Haushaltsbuch, das mir ausrechnet, wie viel ich im Monat wofür ausgebe und ob ich in meinem Budget bleibe. Diese paar Minuten pro Woche führen dazu, dass ich ein viel besseres Gefühl habe, wie viel ich gerade ausgebe.
  5. Bar zahlen. Ähnlich wie bei meinem Haushaltsbuch führt es (übrigens auch nachgewiesen) dazu, dass man besser haushaltet, wenn man bar zahlt. Der Grund dafür ist, dass man wortwörtlich spürt, wie einem das Geld durch die Finger rinnt, statt einen abstrakten, virtuellen Wert mit seiner Karte zu zahlen.  
  6. Werbemails lesen. Ich gebe zu, in meinen Mail-Eingang fliegt oft auch nur Mist und überflüssige Werbung. Aber manchmal weist solche Werbung auch auf gute Angebote hin. So konnte ich bereits ein Audible-Abonnement für nur 30% des eigentlichen Preises bekommen oder meine Fitness-Studio-Mitgliedschaft kostenlos verlängern. Auch wenn die Werbemails nerven, lohnt es sich also, sie ab und zu mal zu überfliegen. 
  7. Budgets. Seit meinem Auszug habe ich mir ein festes Budget gesetzt, das ich im Monat für Haushalt (Essen, Putzmittel, Briefmarken usw.) und Persönliche Ausgaben (Freizeit, Kosmetik etc.) ausgeben darf. Dieses Budget ist so gesetzt, dass ich zum einen automatisch Geld spare, sobald ich wenn ich innerhalb des Budgets bleibe, zum anderen sind diese Budgets aber dadurch auch eher Empfehlungen als Grenzen.
  8. Muss vs. kann. Meine größte Ausgabe sind Lebensmittel, also versuche ich, diese Ausgabe immer so gering wie möglich zu halten. Gleichzeitig will ich aber auch möglichst hohe Qualität haben. Mittlerweile habe ich aber für mich entschieden, bei welchen Lebensmitteln mir eine hohe Qualität wichtig ist (Kaffee, Tee, tierische Produkte, Süßigkeiten), während ich bei anderen (Konserven, TK-Gemüse, Backzutaten, Nudeln etc.) auf die billigen Discounterwaren zurückgreife.
  9. Küchenkräuter züchten. Küchenkräuter schmecken nicht nur besser, wenn sie frisch statt getrocknet sind, sie sind auch noch qualitativ besser, wenn ihr sie selbst züchtet. Günstiger sind sie allemal, weil sie bei guter Pflege mindestens einen Sommer, wenn nicht sogar Jahre überleben.
  10. Leihen. Das klingt doof, aber man kann auch viel Geld sparen, indem man sich Gegenstände ausleiht. Statt mir selbst eine Nähmaschine zu kaufen, leihe ich mir lieber die meiner Mutter oder einer Freundin aus, ich bin beim Carsharing angemeldet, darf den Garten von Freunden bepflanzen, lese Bücher von Freunden oder leihe mir Werkzeuge, Klamotten etc. aus. Wer das noch weiter betreiben will, kann sich sogar bei Sharingportalen anmelden.
  11. App des Tages. Ich gebe zu, dass ich in letzter Zeit da nicht mehr so ganz aktiv bin. Aber die App des Tages liefert jeden Tag gratis Apps oder Pro-Versionen. Manchmal kommen auch länger uninteressante Apps, aber allein für die paar Volltreffer lohnt es sich.
  12. Ausmisten. Es lohnt sich, regelmäßig seine Wohnung auszumisten. Virtuell oder nicht kann man alte Bücher, CDs oder Kleidung verkaufen. Das bringt zwar oft nur kleines Geld, aber steter Tropfen höhlt den Stein, nicht wahr? 
Bildquellen: jcbonbon via Visualhunt / CC BY-NC-ND

Kommentare:

  1. Textbroker klingt ja interessant, das sehe ich mir mal genauer an. Bist du da schon länger angemeldet?

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    1. Ich bin da schon seit etwa 3 Jahren angemeldet. Ich kann sagen, dass die Abwicklung von Textbroker aus sehr professionell und seriös ist. Allerdings haben manche Kunden sehr hohe Ansprüche und zahlen vergleichsweise wenig. Man muss also wissen, ob man sich das wert ist. Für mich ist Textbroker ein nettes Taschengeld nebenher, wer mehr Arbeit reinsteckt, kann aber auch sicher besser bezahlte Aufträge bekommen.

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  2. Bar bezahlen ist wirklich ein für mich persönlich wirklich hilfreiches Mittel um Geld zu sparen. Man sieht einfach tatsächlich wie schnell das Geld weniger wird...

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    1. Oh ja. Deshalb achte ich auch wirklich drauf, dass ich immer genug Bargeld bei mir habe. Wenn das nicht reicht, muss ich eben zur Bank gehen und allein das ist schon eine Ermahnung, weniger Geld auszugeben.

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