Sonntag, 25. September 2016

Gesundes Backen

Wenn ihr meine Wochenrückblicke regelmäßig verfolgt, wisst ihr, dass ich sehr gern backe. Das hat mir schon immer Spaß gemacht, denn wenn wir mal ehrlich sind, ist zum einen das Teignaschen toll und zum anderen macht es Spaß zu sehen, was Tolles aus teilweise ziemlich geschmacksneutralen Zutaten entstehen kann. Mittlerweile habe ich auch einige gesunde Backalternativen für mich entdeckt und bin der Meinung, dass ich ziemlich gut gesund backen kann. Noch besser: Es ist gar nicht mal so schwer!

Mehl

Ich benutze mittlerweile uneingeschränkt Vollkornmehl statt normalem Weizenmehl. Da ich ja mittlerweile in allen Bereichen so weit wie möglich auf Vollkorn umgestellt habe, fällt mir der geschmackliche Unterschied kaum noch auf. Für etwas feinere Backwerke bekommt man beispielsweise bei Lidl auch Dinkelmehl Type 1050, das deutlich mehr Mineralien und Ballaststoffe als normales Weizenmehl enthält, aber in den Backeigenschaften genauso fein ist.
Die einzige Teigsorte, wo ich nicht restlos Weizenmehl ersetze, sind Hefeteige. Hier hatte ich einfach schon zu viele misslungene Versuche. Einige Backbücher sagen, dass Vollkornhefeteig einfach nur länger zum Gehen braucht, aber bei mir hat auch das nie geklappt. Deshalb ersetze ich bei Hefeteigen höchstens die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl.

Fett

Mittlerweile backe ich meistens komplett fettfrei. Damit die Kuchen o.ä. aber trotzdem saftig bleiben, ersetze ich Margarine und Öl 1:1 durch ungezuckertes Apfelmus. Wer Fett als Geschmacksträger sehr vermisst, sollte vielleicht ein bis zwei Esslöffel Fett nutzen und ansonsten Apfelmus als Ersatz. Mir ist bisher noch kein großer Unterschied bei Geschmack oder Backverhalten aufgefallen.

Zucker

Nachdem ich mich lange mit dem Thema beschäftigt habe, backe ich mittlerweile nur noch äußerst selten mit Zucker. Das entsprang ursprünglich dem Plan, dass ich endlich den Süßstoff aufbrauchen wollte, der schon seit zwei Jahren in meinem Schrank rumstand. Ich für meinen Teil habe herausgefunden, dass ich nicht allzu sensibel auf Süßstoff im Kuchen reagiere. Allerdings setze ich die Gesamtmenge an Süßungsmitteln auch meist herunter und schmecke das nicht heraus. Wichtig ist hier allerdings die Wahl des entsprechenden Süßstoffs, hier versuche ich, möglichst natürlich zu bleiben. Stevia fand ich in den meisten Kuchen zu bitter, demnächst werde ich Xylit ausprobieren. Alternativ funktionieren in den meisten Kuchen auch Ahornsirup und Honig als Ersatz. Die sind zwar noch lange nicht gesund, enthalten aber wenigstens einige Mineralstoffe und Vitamine, die normaler Haushaltszucker nicht enthält. Übrigens wichtig: Bei Hefeteig muss immer etwas Zucker enthalten sein, dann geht der Teig besser und Streusel sind mit Süßstoff auch nicht das wahre.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen