Sonntag, 13. November 2016

Countdown: 10 Veränderungen in meiner Ernährung

Auch wenn ich behaupten würde, dass ich relativ gleich esse, seit ich vor drei Jahren von zuhause ausgezogen bin, hat sich im letzten halben Jahr noch mal einiges verändert. Manches davon könnt ihr in meinen Rückblick-Posts sehen, anderes wird daraus vielleicht nicht ganz so klar, weshalb ich es hier noch mal extra aufschreibe.
  1. Mehr Essen. Auch wenn ich mich vorher gesund ernährt habe, hatte ich immer eine gewisse Scheu, zu viel zu essen. Mittlerweile ist diese Scheu verschwunden. Dressing von Herrn Kürbis mit viel, viel Olivenöl? Her damit. Tellerweise Vollkornpasta? Mjam. 
  2. Brot. Früher reichte mir abends ein Salat, der den Magen zwar voll machte, aber insgesamt nicht ganz so viel Kalorien enthielt (dafür umso mehr Nährstoffe). Im letzten halben Jahr habe ich ordentlich an Muskeln zugelegt und merke das auch an einem gesteigerten Appetit. Jetzt brauche ich zu meinem täglichen Salat immer noch etwas Brot.
  3. Makronährstoffe. Mittlerweile achte ich darauf, dass ich in meinen großen Mahlzeiten alle Makronährstoffe abdecke. Um Kohlenhydrate und Fette muss ich mir da meist keine Sorgen machen, aber gerade die Proteine vergesse ich schon mal gern. Nach einer ausgeglichenen Mahlzeit fühle ich mich jedoch meistens viel ausgeglichener und bin satter.
  4. Tägliche BCAAs. Ich habe früher schon mal BCAAs genommen, dann aber nur direkt vor dem Training. Jetzt trinke ich täglich meine Portion BCAAs und habe das Gefühl, dadurch besser zu regenerieren und Muskeln aufzubauen.
  5. Mehr Snacks. Oft habe ich mit Snacks nur versucht, die Zeit zur nächsten Mahlzeit zu überbrücken oder mich abzulenken. Jetzt achte ich darauf, dass ich wirklich bewusst Snacks einplane. Gerade wenn ich geistig oder körperlich anstrengende Sachen mache, braucht mein Körper einfach mehr Nahrung.
  6. Keine Süßigkeiten. Vor einem halben Jahr hätte man mir nicht erzählen können, dass ich mal ohne Probleme auf Süßigkeiten verzichte. Aber ich habe mittlerweile gelernt, dass ich ein Abstainer bin und praktiziere das. Wenn ich keine Süßigkeiten im Haus habe, verschwende ich tatsächlich keinen Gedanken daran. Normale Süßigkeiten schmecken mir dafür umso seltener.
  7. Fleisch. Ich gebe zu, dass das vielleicht auch der Tatsache geschuldet ist, dass Herr Kürbis einfach mehr mit Fleisch kocht als ich. Aber gerade seit ich mehr Proteine esse, werden mir Bohnen, Hülsenfrüchte, Eier, Tofu und co. oft zu langweilig und meine Gelüste auf Fleisch steigen. Und ich verbiete mir nichts, was mein Körper will!
  8. Gesundes Backen. Nachdem Backen ja immer mein "guilty pleasure" war, arbeite ich derzeit daran, auch das zu verbessern. Selbst ungesunde Rezepte wandle ich mittlerweile sehr schnell um. Mittlerweile backe ich tatsächlich meistens fett- und zuckerfrei.
  9. Salz. Früher hatte ich nahezu Angst vor Salz, weil ich in allen Instagram-Accounts und Blogs las, dass Salz so böse war. Inzwischen weiß ich, dass ich verhältnismäßig wenig Salz zu mir nehme, da ich ja fast alles selbst koche. Außerdem benutze ich immer Jodsalz und tue somit auch meiner Schilddrüse etwas Gutes, indem ich salze.
  10. Mehr Sättigung. Ich will gar nicht sagen, ob das etwas damit zu tun hat, dass ich insgesamt mehr esse oder dass ich mir einfach weniger Gedanken übers Essen mache. Aber ich verspüre mittlerweile viel früher eine Sättigung und kann insbesondere nicht mehr so gut gegen dieses Gefühl weiteressen wie früher.

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