Freitag, 30. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016

 Januar

Du hast viele Termine geplant, egal ob das Fahrsicherheitstraining, das Kochevent oder Tage mit der Familie. Denk also dran, dass du um deiner selbst willen in dieser Zeit ruhig mal den Haushalt, Sport etc. zurückstellen kannst.

So richtig hat das nicht geklappt, wenn ich ganz ehrlich bin. Ich habe meinem Perfektionismus mal wieder alle Ehre gemacht und alles durchgezogen. Einerseits ist das natürlich immer toll, weil nichts leiden muss. Andererseits erschöpft mich so was auch immer ziemlich. Aber hey, als Jahresstart war das gar nicht so schlecht!

Februar


Diesen Monat wirst du vermutlich fast nur mit der Uni beschäftigt sein, weil du so früh Klausuren schreibst. Lass dich aber ansonsten nicht unter Druck setzen und entspann dich lieber nach einem langen Lerntag.

Das Lernen hat dieses Jahr echt gut geklappt. Ich habe sehr früh angefangen und musste dadurch an den einzigen Tagen weniger machen. Allerdings war ich aufgrund der Länge der Lernphase am Ende trotzdem ziemlich fertig. Und Panik habe ich auch gemacht, aber das gehört für mich wohl dazu. Immerhin habe ich aber auf genug Entspannung und Gegenprogramm geachtet. Nur die sozialen Kontakte hätten mal wieder besser sein können. Immerhin war ich mit meiner Mutter bei der Aschenbrödel-Ausstellung und hatte ein tolles Wochenende in Dresden!

März

Das nächste Praktikum ist da! Du wurdest auf diese Zeit ein Semester lang vorbereitet, also erinner dich an das, was du dort gelernt hast. Hoffentlich kannst du in der Zwischenzeit auch selbst unterrichten und ganz viele andere tolle Erfahrungen mitnehmen.
Genieß aber auch deine Ferien!

Mein Praktikum war wirklich schön. Ich konnte mehrmals selbst unterrichten und habe viele wichtige neue Einblicke für mich gewonnen, die mich hoffentlich zu einer besseren Lehrerin machen werden. Allerdings ist prägend für mich im März, dass der liebe Herr Kürbis in mein Leben getreten ist. Wir hatten zwar beide unsere Ferien ziemlich verplant und konnten dadurch nicht ganz so viel Zeit miteinander verbringen, wie wir gern gewollt hätten, aber wir hatten trotzdem eine schöne Zeit. Und auch allein habe ich meine Ferien mit Kochen, Backen, Basteln, Schreiben und Sport ziemlich gut rumgekriegt.

April


April, April! Wie viel Spaß hast du in deinem Leben? Wie kannst du Spaß und Arbeit ausbalancieren? Wobei hast du Spaß und wie könntest du noch mehr Spaß in deinem Leben unterbringen?

Ich hatte im April unglaublich viel Spaß. Noch immer war ich total geflasht von diesem tollen neuen Menschen in meinem Leben und den vielen neuen Plänen, die er mitgebracht hat. Der April ist nur so an mir vorbeigerauscht. Nach einem langen Jahr voller Pause konnte ich endlich wieder alles hochfahren, weil meine Akkus aufgeladen waren. Ich war bei einer Freundin in Karlsruhe, habe mich zu einigen Kreativtreffen mit Freunden getroffen, war in Heidelberg und auf einer Konferenz meines Studienwerks. Anders als sonst war es eher ein Problem, meine Arbeit überhaupt mal zu beachten - aber ich konnte auch schon gut mit meiner Bachelor-Arbeit anfangen und hatte selbst daran Spaß.

Mai

Der Mai ist der Monat, wo bei dir immer schon die Sommerlaune aufkommt. Also gönn dir ein paar neue Klamotten, geh Laufen und stell dir ein paar schöne Blumen hin, um mehr Freude in den Alltag zu bringen.

Die Sommerlaune war nur teils teils da, weil das Wetter im Mai ja nicht so ganz berauschend war. Aber ein paar mal habe ich schon draußen auf der Terasse gesessen und wenn es manchmal auch nur zum Lernen war. Außerdem waren wir im Urlaub, der zwar ein bisschen verregnet war, aber dennoch wunderschön. 

Juni

Mittlerweile müsstest du in der heißen Phase deiner Bachelor-Arbeit sein und drehst vermutlich schon durch. Denk dran, dass dir Hausarbeiten bisher immer leicht gefallen sind und das hier nur eine etwas längere Hausarbeit ist. Und: Vergiss nicht, dir auch mal Pausen zu gönnen!

Dieser Rat kam im Juni genau richtig. Ich bin nämlich ein paar Wochen lang echt durchgedreht und habe mich gestresst - mit dem Ergebniss, dass ich in den letzten beiden Juni-Wochen dann kaum etwas zu tun hatte. Ich hoffe, dass mir das jetzt ein für alle Mal eine Lektion war!
Nichtsdestotrotz habe ich jedoch auch entspannt, indem ich Serien geguckt, genäht, geschrieben, Sport gemacht und viel gekocht habe. Auch meine Liebe für Yoga habe ich wiederentdeckt. Noch lieber hätte ich den Sommer genossen, aber der war im Juni ja praktisch nicht vorhanden.

Juli

Alles Gute zur Schnapszahl! Zeit für ein bisschen Selbstreflexion: Wo stehst du mittlerweile im Leben? Was könntest du besser machen? Was ist schon gut so, wie es ist?

Ich denke, in diesem Juli konnte ich wirklich sagen, dass ich zufrieden damit war, wo ich im Leben stand. Klar, gibt es immer ein paar Problemchen, aber insgesamt ging es mir gut. Vor allem bei Sport und Ernährung hatte ich endlich den Mittelweg gefunden, der zu meinem Leben passt. 

August

Na, wie sieht es dieses Jahr mit Urlaub aus? Du hast ihn dir verdient! Leg dich wenigstens täglich in die Sonne, damit auch zuhause Urlaubs-Feeling aufkommt.

So einen richtigen Urlaub gab es im August nicht. Aber ich habe mich zumindest ein paar Mal in die Sonne gelegt. Leider war auch der restliche August relativ stressig - Abgabe der Bachelorarbeit, Umschreibung, Intensivwoche bei der Nachhilfe... Das ließ insgesamt wenig Urlaubsstimmung aufkommen.

September

Dreiviertel des Jahres sind schon herum. Also höchste Zeit, für den Rest des Jahres noch mal Vollgas zu geben! Setz dir für diese letzten Monate noch einmal Ziele und entwickel einen Plan, wie du sie erreichen kannst!

Der September war schon eher ein Urlaubsmonat. Ich war auf zwei Tagungen und in Florenz. Ziele für die nächsten Monate habe ich mir auch gesetzt, allerdings hatten die weniger mit Schreiben zu tun. Der Oktober sollte als Vorbereitung auf das Semester und die nächsten Monate gelten, der November ist dem NaNo gewidmet und im Dezember sauge ich alles an möglicher Weihnachtsstimmung auf.

Oktober

Jetzt sollte der Studienwechsel endlich gelungen sein und du kannst mit Englisch anfangen. Lern deine Kommilitonen kennen und hab eine gute Zeit!

Das mit dem Kennenlernen von Kommilitonen hat leider nicht ganz so geklappt, der Studienwechsel aber zum Glück schon. Allerdings musste ich feststellen, dass ich alt geworden bin - jedenfalls fühle ich mich deutlich älter als meine Kommilitonen! Zudem hat das Studium nicht so ganz meinen Erwartungen entsprochen - Einführungsveranstaltungen sind halt langweilig.


November

November heißt Schreiben! Du willst ja wieder am NaNoWriMo teilnehmen und hoffentlich gelingt dir das auch. Setz dich nur nicht so unter Druck wie letztes Jahr und halt dir vor allem die Wochenenden zur Entspannung frei!

Geschrieben habe ich definitiv, aber nicht mit weniger Druck. Am Ende des Monats war ich ausgebrannter denn je und froh, dass ich durch war. Fürs nächste Jahr muss ich mir gut überlegen, ob ich mir den NaNo noch mal antue. Aber Spaß beim Schreiben hatte ich dennoch, das ist wohl das wichtigste.

Dezember

Genieß dieses Jahr besonders die Weihnachtszeit. Sag lieber bei ein paar Terminen ab und genieß dafür die Dekoration, die Gerüche in der Luft, das Farben- und Lichterspiel... Schalt mal einen Gang runter.

Voll gescheitert. Der Dezember war für mich unglaublich anstrengend, ich habe vier der fünf Wochenenden außerhalb verbracht und hatte auch unter der Woche immer unglaublich viele Termine. Ich habe mich jedenfalls unglaublich gestresst gefühlt und die Weihnachtsstimmung ist erst ziemlich spät aufgekommen. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass die Treffen mit den anderen auch sehr schön waren - es sind nun mal die liebsten Menschen, mit denen man im Dezember zusammenkommt.

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