Mittwoch, 21. Dezember 2016

Meine Minimal-Ziele für gesundes Leben

Ich hoffe, dass ihr nicht schon genervt von meinen ganzen Stress-Posts seid. Aber ich entdecke gerade unheimlich viele Facetten davon, wie ich mit Stress umgehen kann. Wie ich vom Kopf her Stress vermeide, habe ich euch ja schon berichtet. Im Zuge dessen, dass im Stress nun mal nicht alles perfekt sein kann, habe ich einige Minimal-Ziele ausgearbeitet, die mir wichtig sind und mich gut fühlen lassen.

1. Proteine

Ich weiß, dass ich bei Stress dazu neige, vor allem Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Die sind nun mal auch am schnellsten da, wenn man zwischendurch hungrig ist - Obst, ein Schokoriegel, ein schneller Snack vom Bäcker. Um mich dennoch ausreichend mit Proteinen zu versorgen, achte ich im Moment verstärkt darauf, dass ich nach jeder anstrengenden Sporteinheit einen Proteinshake zu mir nehme und sonst täglich meine BCAAs trinke. Abgesehen davon esse ich momentan tatsächlich mehr Fleisch und Fisch als sonst. Zum einen deshalb, weil ich tatsächlich gerade große Lust auf Fleisch habe. Zum anderen, weil es einfacher ist, auswärts so an Proteine zu kommen. Die meisten vegetarischen oder veganen Alternativen bestehen ja oft nur aus Gemüse und Nudeln oder Reis, teilweise noch mit einer fettigen Sauce dazu. Da greife ich persönlich lieber auf omnivore Alternativen zurück, wobei das natürlich jedem selbst überlassen ist.

2. Trinken

Verhältnismäßig leicht umzusetzen ist, dass man auch bei Stress viel trinkt. Mittlerweile ist es ja halbwegs normal, dass man den ganzen Tag mit einer großen Wasserflasche herumläuft und man wird nicht mehr komisch dafür angeguckt. Mir ist es wichtig, dass ich meinen Flüssigkeitshaushalt immer ausgeglichen halte, wenn ich mich schon nicht ganz gesund ernähre. Dazu kommt ja auch, dass Essen von außerhalb häufig sehr salzig ist, sodass man auch Wasser einlagert.
Auf der anderen Seite versuche ich, weitestgehend auf Softdrinks zu verzichten. Natürlich gibt es Situationen, in denen ich eine Cola trinke, um abends wach zu bleiben oder weil ich einfach Lust darauf habe. Aber das bleibt dann die Ausnahme. Auf Alkohol versuche ich in stressigen Zeiten zu verzichten. Der strengt nämlich den Körper noch zusätzlich an. Außerdem fühle ich mich am nächsten Tag immer müder und kaputter, wenn ich zuvor Alkohol trinke, was in einer insgesamt stressigen Zeit nicht gerade von Vorteil ist.

3. Bewegung

Im Stress kann einem schon mal die Zeit für den Sport abhanden gehen. Das finde ich aber nicht schlimm, denn man ist ja meistens sowieso mehr unterwegs als sonst. Ich persönlich erledige ja alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad, sodass ich in stressigen Zeiten so automatisch an mehr Bewegung komme. Dadurch stresse ich mich weniger, dass ich zusätzlich noch zum Sport komme und achte
lieber darauf, dass ich den Sport dann so richtig genieße, wenn ich Zeit dafür habe.

4. Schlaf

Es klingt echt langweilig, aber ich priorisiere immer Schlaf, wenn ich eine stressige Zeit habe. Es ist nämlich eine Sache, wenn man viel Stress hat und ständig unterwegs ist. Eine ganz andere Sache ist, wenn man seinem Körper dann auch noch die nötige Ruhezeit verwehrt. Der Körper braucht nun mal die Zeit, um sich von der Anstrengung zu erholen.
Auch wenn ich dadurch vielleicht den lustigsten Teil der Party verpasse oder nicht so viel Zeit für meine Hobbys habe, ist es mir wichtig, dass ich meine acht Stunden Schlaf bekomme. Für mich macht es einen absoluten Unterschied, wie ich mit Stress umgehe - und wenn ich ehrlich bin, fühlt sich Schlaf in stressigen Zeiten sowieso wie ein Luxus an, den ich mir gern gönne.

Bildquellen:  Visualhunt (oberes Bild: Arya Ziai - CC BY)(mittleres Bild: Rubbermaid Products - CC BY)

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