Donnerstag, 19. Januar 2017

A day in the life: Sick and tired

Es gab hier schon länger keinen Post mehr in diesem Stil - meist, wel ich ab einer gewissen Zeit des Tages vergessen habe, mir die Uhrzeiten aufzuschreiben oder keine Lust hatte, zusätzliche Fotos zu machen. Zu beidem habe ich mich gestern aber mal durchgerungen - viel Spaß damit!

7: 27 Mein Wecker klingelt. Ich bleibe noch etwas liegen.
 
7:37 Anziehen, Bad.

7:42 Ab in de Küche. Ich bin noch ein bisschen müde.

8:00 Endlich Frühstück! Es gibt zwei Zimtbrötchen mit Margarine und Schokoplättchen, Rührei und eine Kiwi. Und einen Kaffee, der mich hoffentlich weckt.

8:15 Ab an den PC. Ich checke das Internet und blogge ein bisschen. Daneben gibt es Thymian-Spitzwegerich-Salbei-Tee mit Zitrone und Honig, weil ich mal wieder erkältet bin.


9:00 Telefontermin. Ich hasse telefonieren und bin dementsprechend aufgeregt, zumindest am Anfang. Dann kriegen wir aber relativ viel erledigt.

9:39 Ich trage die Absprachen, die wir getroffen haben, ein und erstelle einen Terminplan für die nächsten Monate.

10:07 Ich blogge noch ein bisschen weiter. Endlich ist auch das Licht in meiner Wohnung angekommen, sodass ich ein paar Fotos machen kann.

10:40 Mittwochs bin ich relativ lang unterwegs und habe immer entsprechend viel Snacks dabei. Da ich außerdem erkältet bin, gibt es neben dem Wasser mit BCAAs auch Tee und Ingwerwasser. Bei dem vielen Zeug dauert es etwas, bis ich alles eingepackt habe.

10:50 Mein Internet spinnt. Ich mache mich weiter für die Uni fertig. An dieser Stelle sollte gesagt sein, dass normale Klamotten echt überbewertet werden.

11:10 Nachdem ich meinen Router ungefähr zehn Mal neugestartet habe, habe ich keine Lust mehr und beschließe, einen früheren Bus zur Uni zu nehmen. Dort ist es zwar nicht so gemütlich, aber ich habe stabiles Internet.

11:22 Busfahrt.

11:52 Der Bus hat so lang gebraucht, dass ich jetzt echt nicht viel Zeit vorher habe. Ich fange mit diesem Post an. Dabei esse ich schon das Brot. 12:15-13:45 ist einfach eine doofe Uhrzeit für ein Seminar, das liegt genau in meinem Mittagessen-Fenster.

12:15 Das Seminar beginnt. Es geht um Grammatik und Texte schreiben, was prinzipiell kein Problem für mich ist (in der Nachhilfe habe ich mich ja zum Glück schon viel mit dem Thema beschäftigt). Dank meiner Erkältung fühlt es sich jedoch so an, als wäre mein Kopf in Watte gepackt und das Seminar dauert scheinbar ewig.

13:45 Seminar-Ende. Für mich heißt es erst mal, meinen mitgebrachten Salat essen. Wirklich hungrig bin ich nicht, aber ich weiß, dass ich in den nächsten Stunden die Energie und Nährstoffe brauche. Ich bin übrigens nach meiner langen Salat-Pause wirklich überrascht, wie lange man an so einem Salat isst. Oder war ich vorher einfach geübter im Aufhäufen auf die Gabel?

14:11 Noch ein bisschen Zeit für Bloggen.
 
14:25 Ab zum Bahnhof, es geht zur Nachhilfe. Im Zug gibt es übrigens den Kuchen und das Fruchtmus.

14:50 Ich habe noch ein bisschen Zeit und gehe zu DM. Auf Empfehlung von Herrn Kürbis will ich mir Meerwassernasenspray kaufen. Außerdem ist mein Körnerkissen kaputt und ich brauche Ersatz, um nicht die gesamte Füllung des alten in meinem Bett zu verteilen.

15:10 Ich komme bei der Nachhilfe an. Bevor die Schüler kommen, mache ich mir einen Kaffee und quatsche ein bisschen mit meiner Chefin.

15:30 Die ersten Nachhilfeschüler kommen.

17:00 Zurück zum Bahnhof. Ich bin heilfroh, dass ich jetzt fertig mit dem Tag bin.

17:40 Ich komme zuhause an. Eigentlich wollte ich die Zeit zum Yoga nutzen, aber das Internet funktioniert immer noch nicht richtig. Kurz bevor Herr Kürbis kommt, schaffe ich aber noch ein bisschen Dehnen.

18:00 Herr Kürbis kommt. Wir verkrümeln uns aber erst mal auf das Sofa.

19:00 Inzwischen bin ich ziemlich hungrig. Zum Abendessen gibt es Vollkornreis mit Kichererbsen-Romesco und Möhren. Eigentlich wollte ich auch noch Spitzkohl hinzufügen, aber mein Topf war zu klein.

20:00 Wir sind fertig mit Essen. Eigentlich sind wir gerade noch in der vierten Staffel von GoT, aber heute bin ich zu müde, um noch etwas zu gucken. Wir quatschen ein bisschen und entspannen auf dem Sofa.

23:02 Ab ins Bett und gute Nacht!

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