Freitag, 19. Mai 2017

What I Eat In A Day

Ich finde es immer interessant zu sehen, was Leute an einem Tag wirklich essen. Auch wenn ich mich bemühe, für euch mein Essen für die Wochenrückblicke zu dokumentieren, greife ich selten bei jedem Bissen zur Kamera. Aber ab und zu ist es auch für mich selbst interessant zu wissen, was ich so an einem Tag tatsächlich zu mir nehme. Deshalb bekommt ihr hier jetzt die Fotos des Tages, eine Aufschlüsselung des Cronometers und meines Fitbits (also was ich an dem Tag verbraucht habe).

Zum Frühstück gab es zwei Brote mit Mandelmus und einer Banane. Dazu selbstverständlich Kaffee in einer süßen Tasse, die mir meine Schwester geschenkt hat. Hier war schon meine erste Überraschung... warum haben Brot und Mandelmus so viele Kalorien? Ich dachte, dass das hier ein kleines Frühstück wäre, aber in Wirklichkeit hat es knapp 500 Kalorien!
Mjam, gebratene Nudeln! Da ich zwischendurch beim Sport war, gab es das Mittagessen nicht nur richtig früh, sondern ich hatte auch so viel Hunger, dass ich nicht mal warten konnte, dass es abgekühlt genug für das Foto war!
Kaffeezeit... ich war zu müde, um ohne Kaffee zu arbeiten. Übrigens auch hier eine interessante Erkenntnis: Ich dachte, dass ich mittlerweile weniger Milch als früher trinke. Im Verhältnis ist das auch so, aber da ich zuhause Kaffee immer aus riesigen Tasse trinke, ist die Menge der Milch fast noch größer geworden... daran werde ich definitiv arbeiten, denn getrunkene Kalorien sind Verschwendung.
Jeden Tag gibt es bei mir BCAAs. Keine Ahnung, ob die wirklich helfen, aber schaden tun sie schon mal nicht.
Ich schaffe die Zeit zwischen Mittagessen und Abendbrot nie ohne einen Snack (es sei denn, mein Mittagessen war wirklich, wirklich mächtig). Weil das meist mit meinem Süßigkeiten-Hunger korreliert, kombiniere ich das mit leckerem, gesundem Kuchen! Dazu gab es übrigens einen dritten Kaffee, der es nicht auf das Foto geschafft hat.
Zum Abendessen gab es dann ganz klassisch einen Salat und Käsebrote. Als Dressing mixe ich übrigens immer einen Esslöffel Öl (hier Haselnuss) und Essig (hier Weißwein) mit Salz und Pfeffer. Gelegentlich kommen dann noch Kräuter und andere Gewürze drunter.


So sieht es dann auf dem Cronometer aus. Insgesamt etwas zu viel bei Proteinen und Fett, deutlich zu wenig Kohlenhydrate - ohne dass ich darauf geachtet hätte. Vitamin B3 habe ich nur zu 54% den Tagesbedarf gesättigt, da hätte ich mit Hülsenfrüchten oder Fleisch gegen arbeiten müssen. Auch Eisen habe ich zu wenig zu mir genommen. Den Wert habe ich zwar nicht dramatisch unterschritten, durch meine vielen Milchprodukte ist der Wert des aufgenommenen Eisens vermutlich noch geringer. Da werde ich in den nächsten Wochen mal ein Auge drauf haben.
Ignoriert die Zahl der verbrannten Kalorien - da bauen die geloggten Aktivitäten und die Verbindung zu Fitbit Mist.
Bevor ich diesen Tag für den Post ausgewählt hatte, wusste ich nämlich noch nicht, dass mich nachmittags die Lust zum Bummeln packen würde. Nur deshalb habe ich so viele Schritte gemacht und Kalorien verbrannt. Normalerweise lande ich im Schnitt zwischen 2.300 und 1.900 Kalorien.
Insofern ist die Menge an Kalorien, die ich zu mir genommen habe, okay, wenn ich mein Gewicht halten wollen würde. Da ich momentan jedoch gut auf das ein oder andere Kilo verzichten könnte, werde ich ein wenig an den Stellschrauben drehen: Weniger Milch im Kaffee, weniger Brot. Der Kuchen könnte auch noch ein wenig kalorienärmer gestaltet werden (und wenn nur durch kleinere Stücke). Außerdem war ich entsetzt, wie viel Kalorien mein geliebter Gouda hat - da werde ich in Zukunft wieder ein bisschen mehr aufpassen.

Mein Fazit: Obwohl ich früher mal exzessiv Kalorien gezählt habe, ist es immer wieder interessant zu lernen, welche Lebensmittel wie viel Kalorien haben. Ich nehme mir jedenfalls vor, demnächst wieder häufiger Tage zu tracken, einfach um zu sehen, wo ich meine Ernährung gerade ein bisschen entschlacken kann. Wichtig ist mir allerdings, dass ich nicht jeden Tag tracke - dann würde ich wieder komplett in die Diät-Mentalität abrutschen, was mir nicht gut tut.

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